Effizienter und mehr Infotainment

Größeres Update für VW ID.4 und ID.5

Verknüpfte Fahrzeuge: VW ID.4 (09/2020 - )VW ID.4 GTX (06/2022 - )VW ID.5 (03/2022 - )VW ID.5 GTX (01/2022 - )
 
Das neue Display ist bereits bekannt aus dem neuen VW Passat bzw. dem Tiguan. Bild: VW
Das neue Display ist bereits bekannt aus dem neuen VW Passat bzw. dem Tiguan. Bild: VW

Es läuft nicht alles glatt im Hause Volkswagen. Aufträge brechen teils weg und man versucht bei den Elektrofahrzeugen Fuß zu fassen. Das alles gelingt derzeit nicht immer reibungslos. Es ist sicherlich nicht die erste Krise, die VW bewältigen muss und ein Teil ist auch sicher hausgemacht.

Ein Stück weit richten soll es nun zunächst mal ein Update für die Baureihen ID.4 und ID.5, bei denen ich mir stets beim Schreiben einen abbreche. Und eine gegebenenfalls bemühte Rechtschreibprüfung peilt es sowieso nicht. Aber auch das nur am Rande.

Verbessertes Infotainment

Beim Infotainment fixt man nun einen Teil der hauseigenen Bugs - nämlich im Bereich des Mitteldisplays, das nun in etwa dem des VW Passat 9 bzw. des Tiguan III entspricht. In etwa deshalb, weil man beim Passat optional zum 12,9 Zoll Display auch ein 15 Zoll Display bekommen kann. Diese Option ist beim ID.4 und ID.5 allerdings wohl nicht erhältlich. Hier werden Verbrenner-Kunden dann noch eindeutig bevorzugt.

Der gleiche Kommentar ist mir nicht bei dem Minidisplay erspart, welches das Kombiinstrument ersetzt. Bei einem E-Auto von 25.000 Euro mag das ja auch ein Interesse des Herstellers sein, jeden Cent umzudrehen. Bei Preisen ab 40.000 Euro finde ich das extrem billig und der Zielgruppe nicht angepasst.

Verbesserte Antriebe

Die verbesserten Antriebe - zumindest einen Teil davon - hatten wir vor etwa zwei Wochen schon im Audi Q4 gesehen. Ein ähnliches Update bekommen nun auch ID.4 und ID.5. Sie sind damit meist stärker und auch effizienter unterwegs. Die Details gibts wie immer in unserem Autokatalog.

Verbesserte Batterietechnologie

Auch diesen Umstand hatten wir bei Audi bereits: Die Effizienz der Batterie wurde gesteigert. Das hilft zum einen der Reichweite und senkt zusätzlich die Ladeverluste, bringt aber für die Allradmodelle noch den weiteren Vorteil einer höheren maximalen Ladeleistung, die von 135 kW auf 175 kW steigt. Innerhalb von 10 Minuten könne man nun 178 Kilometer aufladen - so das Werksversprechen.

Die Änderungen in ID.4 und ID.5 gehen in jedem Fall wieder in die richtige Richtung. Ob das bei den Baureihen reicht, oder ob man auf komplette Neuauflagen oder gar einen mega Gamechanger noch warten muss, bleibt abzuwarten.

Das Update ist bereits so im Konfigurator bei VW bestellbar. Die Preise bleiben gleich.
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