Größte Photovoltaik-Anlage in einem DaimlerChrysler Werk geht in Betrieb

Werk Gaggenau weiht neue Photovoltaik-Anlage im Getriebewerk Rastatt ein

Werk Gaggenau weiht neue Photovoltaik-Anlage im Getriebewerk Rastatt ein  - copyright: Daimler Chrysler
Werk Gaggenau weiht neue Photovoltaik-Anlage im Getriebewerk Rastatt ein - copyright: Daimler Chrysler

Heute hat das DaimlerChrysler Werk Gaggenau die größte Photovoltaik-Anlage des Konzerns in Betrieb genommen. Ab sofort erzeugen im Werkteil Rastatt 2.380 Solarmodule mit einer Fläche von 3.950 Quadratmetern und einer Gesamtleistung von 511 Kilowatt-Peak (kWp) umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie.
Die Anlage produziert pro Jahr durchschnittlich 490.000 Kilowatt-Stunden (kWh) Solarstrom. „Das entspricht dem jährlichen Bedarf von ca. 125 Vierpersonenhaushalten“, erklärte Dr. Holger Steindorf, verantwortlich für die Getriebe- und Achsenproduktion in der DaimlerChrysler Truck Group anlässlich der Einweihung. „Auf diese Weise kann die Entstehung von jährlich rund 453 Tonnen CO2 aus der konventionellen Stromerzeugung verhindert werden“, so Steindorf weiter.

Gebaut wurde die PV-Anlage von den Firmen IBC Solar AG und W-quadrat GmbH. Bereits im November 2006 wurde mit dem Bau der Anlage begonnen und dieser in einer Rekordzeit von vier Monaten abgeschlossen. Betreiber ist die, von den beiden Firmen neu gegründete, Betreibergesellschaft Solarpark Rastatt GmbH. Die genutzte Dachfläche, die von der DaimlerChrysler AG zur Verfügung gestellt wird, beträgt 21.600 m².

Der Werkteil Rastatt des Werkes Gaggenau, ca. 16 km vom Hauptwerk entfernt in der Rheinebene gelegen, bietet ideale Voraussetzungen für eine Solaranlage: optimale Ausrichtung der Dächer, keine Schatten durch andere Aufbauten, eine tragfähige Statik der Dachkonstruktion sowie die Anbindung an eine elektrische Infrastruktur. Der Umweltschutz gehört zu den wesentlichen Zielen des DaimlerChrysler Konzerns. „Vor dem Hintergrund des allgemeinen Klimawandels haben wir nach geeigneten Maßnahmen zur Emissions-Reduzierung gesucht. Dabei kommt der Stromerzeugung durch Sonnenenergie – der Photovoltaik – eine besondere Bedeutung zu“, so Steindorf. „Für uns am Standort ist Umweltschutz ein integraler Bestandteil unserer Kultur. Und daher sehen wir es in unserer Verantwortung, alle Möglichkeiten, die wir bei uns im Werk haben, auszuschöpfen“, erläuterte er weiter. Ziel des Werkes Gaggenau sei es daher gewesen, vorhandene Flächen, die sich hinsichtlich der Lage und Beschaffenheit besonders gut für Photovoltaik-Anlagen eignen, zu nutzen.

„Es freut mich besonders, dass wir die Einnahmen aus der Vermietung unserer Dachfläche einem sozialen Zweck spenden können. Wir unterstützen mit diesem Geld die Projekte des gemeinnützigen Vereins „StarCare Baden e.V.“, der von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegründet wurde“, berichtete Steindorf.

Momentan wird eine Ausweitung der Anlage auf die umliegenden Dachflächen geprüft.
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