14,6 Mrd. Euro laut Studie

So teuer könnte der CO2-Deckel der EU werden

Spätestens 2021 drohen satte Strafen für die Autobauer, wenn sie 95 g / km CO2 nicht einhalten. Bild: angurten.de / christian schön

Spätestens 2021 drohen satte Strafen für die Autobauer, wenn sie 95 g / km CO2 nicht einhalten. Bild: angurten.de / christian schön

Glaubt man der Studie der PA Knowledge Limited, könnte 2021 ein teures Jahr für die europäische Automobilindustrie werden. Nach ihrer CO2-Ausstoß Prognose würde die EU insgesamt etwa 14,6 Mrd. Euro einnehmen, weil die Autohersteller den Grenzwert von 95 g/km nicht einhalten.

Am stärksten gefährdet sieht man hier den Volkswagen Konzern, der in der Rechnung alleine 4,5 Mrd. Euro Strafe zahlen müsste. Nach der Prognose von PA Knowledge käme VW noch immer auf einen Ausstoß von im Durchschnitt 109,3 g/km, hätte aber ein Ziel von 96,6 g/km.

Dass diese Prognose genau so eintrifft, können wir uns allerdings nicht vorstellen. Wir gehen eher davon aus, dass die Hersteller in diesem Jahr noch viel mit dem Produktportfolio experimentieren und aus den aktuellen Durchschnitten lernen. Und nachher wird es ein Rechenbeispiel sein, wie viel ein jeder Hersteller weiter investieren möchte oder ob man nicht auch die ein oder andere Strafe kalkuliert in Kauf nimmt.

Prozentual am schlimmsten betroffen sieht die Studie übrigens Mazda, gefolgt von Fiat/Chrysler. Bei Mazda sowie auch bei Jaguar-Land-Rover sieht die Studie des weiteren mehr Strafzahlungen als der gesamte Gewinn im Jahr 2018.

Am besten steht derzeit Toyota da, die zwar nicht ganz ohne Strafen auskommen werden, aber mit 18 Mio. Euro nur 0,1% des Gewinns in 2018 zahlen müssten.

Die Einhaltung des 95g Ziels wird in jedem Fall spannend.

>>> Hier gibt es übrigens die komplette Studie
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