Mit 3D-Effekten

Hyundai zeigt Studie von virtuellem Cockpit

Direkt zu den Modellen:
Hyundai i30 (01/2017 - )
Hyundai i30 Fastback (12/2017 - )
Hyundai i30 n (12/2017 - )
Hyundai i30cw Kombi (08/2017 - )
Durch hintereinander montierte Displays setzt Hyundai in der Studie des virtuellen Cockpits auf echte 3D-Effekte. Bild: Hyundai

Durch hintereinander montierte Displays setzt Hyundai in der Studie des virtuellen Cockpits auf echte 3D-Effekte. Bild: Hyundai

Auch Hyundai will nun den Weg zum komplett digitalen Cockpit gehen. Durch zwei im Abstand von 6 mm hintereinander montierten Displays will Hyundai hier sogar echte 3D-Effekte schaffen, die einen wesentlich größeren 3D-Eindruck vermitteln, als das bislang der Fall ist.

Um die Benutzerfreundlichkeit zu steigern, setzt Hyundai bei der Entwicklung des virtuellen Cockpits auf Touch-Displays mit haptischer Rückmeldung in Lenkrad und in der Mittelkonsole, die die Zahl der Schalter, Dreh- und Schiebregler deutlich reduziert. In der jüngsten Entwicklungsphase wurde die Anzeige des Kombiinstruments in ein Multilayer-Display geändert. Es ermöglicht eine neue, sehr natürliche Art der Informationswiedergabe. Im Gegensatz zu herkömmlichen Displays, die ihren Inhalt nur auf einer Ebene anzeigen können, besteht das Multilayer-Display aus zwei Displays, die im Abstand von 6 mm hintereinander montiert sind. Der Abstand zwischen den beiden Displays ermöglicht visuelle 3D-Effekte: Ein Teil der Grafik wird auf dem vorderen Display und der andere Teil auf dem hinteren Display angezeigt. In dem Bereich, in dem sich die Grafiken überlappen, wird der Eindruck eines Objekts im Raum erzeugt. Mit diesem 3D-Effekt kann der Fahrer die Relevanz von Informationen sofort einordnen und wird weniger vom Straßenverkehr abgelenkt. Die für die gegenwärtige Situation wichtigste Information, beispielsweise eine Geschwindigkeitsbegrenzung, wird in der der ersten Ebene angezeigt, weniger wichtige, wie der Füllstand des Tanks in der zweiten.

Die auf den Lenkradanzeigen gegebenen Informationen ändern sich abhängig von der aktuellen Menüebene des Kombiinstruments und auch von der Fahrsituation. Darüber hinaus kann der Fahrer das Layout und die angezeigten „Tastenkombinationen“ auf dem Lenkrad für die Eingabe spezifischer Anwendungen ändern, die auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Der Fahrer kann die Einstellungen mit bis zu fünf Tasten pro Anzeige anpassen, ähnlich dem Layout eines Smartphones. Diese individuellen Cockpit-Einstellungen werden immer wichtiger, da sie dem Fahrer maximale Freiheit bieten und die Bedienung intuitiver und komfortabler gestalten.



Im aktuellen Entwicklungsschritt wurde das virtuelle Cockpit in ein i30 Serienfahrzeug integriert. Im Auftrag von Hyundai hat das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaft (WIVW) eine Studie zur Ablenkung des Fahrers durchgeführt, um die Vorteile der neuesten Innovationen für den Fahrer zu bewerten. Im Fokus standen die Lernfähigkeit, die intuitive Bedienung und die mögliche Ablenkung des Fahrers durch das virtuelle Cockpit. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Ablenkung durch das neue Cockpit von Hyundai deutlich unter den Grenzen der weltweit anerkannten Kfz-Sicherheitsverbände AAM und NHTSA liegt. Selbst bei komplexeren Bedienaufgaben stellten die Probanden nur eine leichte Ablenkung fest, die sie aber nicht bei der eigentlichen Fahraufgabe behinderten. Vielmehr lobten die Studienteilnehmer das ansprechende Design, das visuelle und haptische Feedback sowie die reduzierte und intuitive Struktur des Prototyps.
Zurück zur Übersicht
Neuere Nachrichten:Ältere Nachrichten:

Das könnte Sie auch interessieren:

Zufällige Bilder aus unserer Bildgalerie:

BMW Z4 Roadster
BMW Z4 Roadster
Renault Clio
Renault Clio
Audi nanuk quattro concept - Bild 9
Audi nanuk quattro concept - Bild 9
Ford Fiesta 2017 - Bild 14
Ford Fiesta 2017 - Bild 14
 
Euro 6d-Temp, Euro 6d, ISC, EVAP und FCM
Letztes Jahr noch flammneu, dieses Jahr schon ein alter Hut. So schnell haben sich Abgasnormen noch nie gedreht. Auf den ersten Blick ziemlich verwirrend, aber grundsätzlich nachvollziehbar und einleuchtend: Ab ... mehr ...
Modelljahr 2020
Der neue Mitsubishi ASX, der ab September bei den Händlern zum Verkauf bereitsteht, startet bei 20.990 Euro. Das zum Modelljahr 2020 gründlich überarbeitete Erfolgs-SUV, das wir in unserem Autokatalog ... mehr ...
Wieder fehlen viele Hersteller
Der Trend auf der IAA geht auch in diesem Jahr wieder zu weniger reinrassigen Autoherstellern. Dafür gibt es eine neue Halle mit Softwareriesen wie zum Beispiel Microsoft, IBM, Samsung SDi, SAP oder Vodafone. Hier ... mehr ...
Neue Bildgalerien

VW T-Roc Cabrio
Den VW T-Roc gibt es ab 2020 auch in einer offenen Variante als klassisches Cabrio mit Stoffverdeck.

Renault Captur II
Nach dem Clio kommt jetzt auch der Renault Captur als Neuentwicklung auf den Markt. Vorstellung auf der IAA 2019.

Audi SQ7 TDI Facelift
Der Audi SQ7 TDI bekommt ein Design- und Technik-Facelift.

Ford Explorer 2019 Plug-in-Hybrid
Bilder zum Ford Explorer Plug-in Hybrid 2019

Audi SQ7 TDI
Kurz vor dem Facelift brachte Audi den SQ7 TDI als leistungsgesteigerte Version des Q7 heraus.

Audi Q3 Sportback
Erstmalig bekommt der Q3 nun auch eine coupeartike Sportback-Variante.

Audi A1 citycarver
Nach der Vorstellung des A1 schiebt Audi im Herbst mit dem A1 citycarver noch eine Variante im Offroad-Look nach.

Ford Kuga 2019
Der Ford Kuga geht im Herbst in die mittlerweile dritte Generation.

Ford Kuga 2019
Der Ford Kuga geht im Herbst in die mittlerweile dritte Generation.