Kleine Reifenkunde

Sicherheit auf vier Rädern




Ohne Autoräder rollt nichts. Ein Autorad muss zum einen die Fahrzeugsicherheit gewährleisten, zum anderen sollte es möglichst langlebig sein. Um höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, ist es daher wichtig stets mit den passenden Autorädern unterwegs zu sein.

Reifen und Felgen
Zunächst einmal ist für jedes Fahrzeug genau festgelegt, welche Reifengrößen für dieses zugelassen sind. Auch wenn es technisch möglich wäre andere Reifengrößen zu verwenden, der TÜV hat in dieser Angelegenheit immer das letzte Wort. Welche Reifengrößen zulässig sind, kann man der Zulassungsbescheinigung oder dem Fahrzeugschein entnehmen.

Reifen und Felgen bilden eine untrennbare Einheit, obwohl es sich um zwei völlig verschiedene Bauteile handelt. Zusammen bilden sie das Autorad. Der aus weichem Gummi bestehende Reifen könnte dem Gewicht eines Fahrzeugs kaum standhalten, die Metallfelge hingegen würde ohne den Reifen kaum die gewünschten Fahreigenschaften bieten. Gerade deshalb, weil Reifen und Felge so untrennbar miteinander verbunden sind, müssen sie 100 Prozentig zusammenpassen. Dem Verbraucher bietet sich ein riesiges Angebot an Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen. Mindestens genauso groß ist das Angebot an Autofelgen. Worauf gilt es hierbei zu achten?

Ganzjahresreifen oder Winter- und Sommersatz?
Die meisten Autofahrer sind im Besitz von zwei Paar Autoreifen. Prinzipiell kann man sich an die simple Faustregel halten: Sommerreifen von O bis O (von Ostern bis Oktober), die restliche Zeit des Jahres sind Winterreifen angesagt. Während die einen Reifen also für die jeweilige Saison aufgezogen werden, werden die anderen die Saison über eingelagert. Das kann im eigenen Keller sein oder auch in einer Kfz-Werkstatt. Ganzjahresreifen hingegen können das ganze Jahr über gefahren werden. Sie sind oft, aber nicht immer die beste Wahl. Ob die eine oder andere Variante sinnvoller ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab.

Welcher Reifentyp im Einzelfall die bessere Wahl ist, hängt zunächst einmal von der jeweiligen Region ab, in der man lebt, weiterhin ist das eigene Fahrverhalten entscheidend. Wer in schneereichen Regionen lebt und auch im Winter oft auf das Fahrzeug angewiesen ist, fährt mit Winterreifen wesentlich sicherer. Allwetterreifen können bei nassen und verschneiten Straßen nicht die Eigenschaften von Winterrädern aufweisen. Wer allerdings in einer Region mit milden Wintern lebt und das Auto bei Schnee und Glatteis auch mal in der Garage lässt, der kann durchaus zu Ganzjahresreifen greifen.

Woran erkennt man gute Reifen?
Autofahrer können sich beim Reifenkauf zunächst einmal am EU-Reifenlabel orientieren. Dieses erfüllt eine ähnliche Funktion wie das Energie-Effizienz-Label auf Elektrogeräten. Diese Werte dienen allerdings nur als Richtwerte, unabhängige Reifentests, Fachmagazine oder auch Fachhändler können hier weitere Informationen geben. Wer sich einen Überblick über verschiedene Reifenmodelle und Typen verschaffen möchte, findet unter folgendem Link eine große Auswahl an Kompletträder auf onlineraeder.de.

Je nach Region, Fahrzeug und persönlichem Fahrverhalten ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Autoreifen. Um den jeweils besten Reifen für die eigenen Ansprüche zu finden, empfiehlt es sich, sich umfassend zu informieren und ggf. einen Fachhändler in die Entscheidung mit einzubeziehen. Unabhängig davon, ob es ein Paar Sommer- und Winterreifen oder ein Satz Ganzjahresreifen werden soll, die Qualität der Reifen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Sicherheit und die Lebensdauer der Reifen. Hier lohnt es sich nicht auf Kosten der Sicherheit am falschen Ende zu sparen.



Foto: pixabay.com/Jo-Knopf
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