3 Mythen rund um Hauptuntersuchungen

Die Hauptuntersuchung beim TÜV zählt wohl zu den wichtigsten Pflichtterminen eines jeden Autofahrers




Zumindest im Abstand von zwei Jahren ist es notwendig, das eigene Fahrzeug vorzuführen und auf ein gütiges Urteil der Prüfer zu hoffen. Wir haben einige Mythen rund um die HU genauer unter die Lupe genommen, die sich bei einigen Fahrern im Laufe der Jahre einschleichen konnten.

Die HU kann bei jeder Werkstatt durchgeführt werden
Natürlich steht der Komfort auch bei der Suche nach dem passenden TÜV-Prüfer im Mittelpunkt. Bei vielen Autofahrern ist somit der Wunsch groß, die Überprüfung direkt bei der eigenen Werkstatt durchführen lassen zu können. Doch nicht jeder Anbieter ist dazu in der Lage, den eigenen Kunden diesen besonderen Service zu bieten. Stattdessen handelt es sich nur um zertifizierte und auserwählte Werkstätten, die in ihrer Region eine große Bedeutung tragen. Für die Hauptuntersuchung in Köln kommt beispielsweise eine kleine Auswahl renommierter Werkstätten in Betracht. In jedem Fall lohnt es sich, bereits im Vorfeld einen Blick auf die erwählte Werkstatt zu werfen, ob diese den Service einer HU zu bieten hat.

Der TÜV drückt nie ein Auge zu
Besonders die Fahrer älterer Autos haben in der Regel ein gehöriges Maß an Respekt vor dem strengen Blick der Prüfer. In den vergangenen Jahren setzte sich der Eindruck durch, es sei überhaupt kein Entgegenkommen von Seiten der Verantwortlichen zu erwarten. Natürlich sind diese an die Statuten der HU gebunden und können sich nicht über das geltende Recht hinwegsetzen. Kleine Mängel, die nicht als Verkehrsgefährdung eingestuft werden, sind dennoch kein Grund, weshalb die begehrte TÜV-Plakette verweigert wird. Das Auto muss in diesem Fall nicht erneut vorgeführt werden, wobei der Fahrer dennoch dazu angehalten ist, die Mängel zeitig zu beheben.

Gelingt es nicht, die TÜV-Plakette zu erhalten, da Mängel vorliegen, die den Straßenverkehr gefährden könnten, muss das Auto innerhalb eines Monats erneut vorgeführt werden. Diese Frist gilt es einzuhalten, um die Reparaturen rechtzeitig durchzuführen. Läuft die Frist ab, so muss die gesamte HU erneut durchgeführt werden, was die anfallenden Kosten deutlich in die Höhe treibt und somit zum Ärgernis für so manchen Autofahrer wird.

Die Versicherung zahlt trotz fehlender HU
Mancher Autofahrer in Deutschland nimmt es mit der rechtzeitigen Beseitigung der bei der HU beanstandeten Mängel nicht so ernst. Kommt es allerdings in dieser Zeit zu einem Unfall, so kann dies ernstliche Konsequenzen nach sich ziehen. Einerseits besteht die Gefahr, dass die Kfz-Versicherung nicht zur Übernahme des Schadens bereit ist, besonders wenn dieser durch die Beseitigung der Mängel hätte vermieden werden können. Kommt es wegen der festgestellten Mängel sogar zur ernstlichen Gefährdung anderer Teilnehmer am Straßenverkehr, so besteht die Gefahr, dass weitere rechtliche Konsequenzen in den Blick genommen werden müssen. Es handelt sich demnach um einen klaren Mythos, dem kein Glauben geschenkt werden sollte.

Nach wie vor halten sich auf dem Gebiet einige Mythen sehr hartnäckig. Autofahrer tun in der Folge gut daran, ihre alten Glaubenssätze noch einmal auf den Prüfstand zu stellen, um später auf der sicheren Seite zu sein. Ansonsten ist es unter Umstände notwendig, teure Konsequenzen zu tragen.


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