Mercedes-Benz C-Klasse

Ab Sommer mit neu entwickeltem Allradantrieb 4MATIC

Mercedes-Benz C-Klasse 4MATIC - copyright: Daimler Chrysler
Mercedes-Benz C-Klasse 4MATIC - copyright: Daimler Chrysler

Kurz nach der europaweiten Marktpremiere der C-Klasse kündigt Mercedes-Benz eine weitere technische Besonderheit der neuen Modellreihe an: den permanenten Allradantrieb 4MATIC. Das weiter entwickelte System ist ab Sommer 2007 für die Sechszylinder C 280, C 350 und C 320 CDI bestell- und lieferbar. Mit künftig insgesamt 49 4MATIC-Modellen hat Mercedes-Benz das größte Allradprogramm aller Pkw-Premiummarken.

Die Mercedes-Allradtechnik der neuesten Generation unterscheidet sich durch höheren Wirkungsgrad, geringeres Gewicht und kompaktere Bauweise von der bisherigen 4MATIC. Diese Vorteile machen sich durch günstigeren Kraftstoffverbrauch und noch bessere Traktion bemerkbar: Der neue C 280 4MATIC mit dem 170 kW/231 PS starken Sechszylindermotor verbraucht 9,6 Liter Superbenzin je 100 Kilometer und ist damit 0,2 Liter sparsamer als das Vorgängermodell. Erstmals ist in der C-Klasse auch ein Dieselmodell mit Allradantrieb lieferbar: Der neue C 320 CDI 4MATIC leistet 165 kW/224 PS und verbraucht 7,7 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer.

Die 4MATIC-Limousinen bieten die gleiche umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung wie die Modelle mit Heckantrieb. Das AGILITY CONTROL-Paket mit der situationsgerechten Stoßdämpferregelung gehört ebenso zur Serienausstattung wie sieben Airbags, crashaktive Kopfstützen, Klima-Automatik und Leichtmetallfelgen. Zusätzlich ist das Siebengang-Automatikgetriebe 7G-TRONIC an Bord, das Mercedes-Benz speziell für die Allradmodelle weiterentwickelt hat.

Die 4MATIC ist permanent aktiv und arbeitet deshalb ohne Reaktionszeit, um den Autofahrer bei ungünstigen Wetterbedingungen wie Nässe, Glatteis oder Schnee zu unterstützen. So kann er kritische Situationen souverän meistern. Das Kernstück des Mercedes-Allradsystems ist ein Verteilergetriebe mit Zentraldifferenzial, das in das Siebengang-Automatikgetriebe integriert wurde. Von hier wird das Antriebsmoment im Verhältnis 45 :55 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Durch eine neu entwickelte Lamellenkupplung am Zentraldifferenzial wird die Motorkraft mit einer Grundsperrung von 50 Newtonmetern zwischen Vorder- und Hinterachse auf alle Räder übertragen, sodass die neue C-Klasse auf rutschigen Fahrbahnen noch besser anfährt und noch fahrstabiler ist als die 4MATIC-Vorgängermodelle.

Mercedes-Benz kombiniert den permanenten Allradantrieb serienmäßig mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP® und dem Traktionssystem 4ETS, das durchdrehende Räder gezielt abbremst und so das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion erhöht. Die automatischen Brems-Impulse, die beim Anfahren auf rutschigem Untergrund die Traktion verbessern und bei kritischen Fahrmanövern die Stabilität erhöhen, dosiert das System auf Basis von Sensorsignalen. So erzielt 4ETS die Wirkung herkömmlicher Differenzialsperren und bietet spürbar besseren Komfort als andere Allradautomobile.

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