Photovoltaik als Basis einer nachhaltigen Stromversorgung

Konzernforschung lädt ein zur Fachkonferenz „Photovoltaics – Wie man Sonne einfängt“

Wolfsburg, 20. Juni 2008 - Unter der Federführung der Volkswagen Konzernforschung beleuchtet die Konferenz am heutigen Freitag aktuelle Technologien sowie zukünftige Marktchancen. Ziel ist es, ein ganzheitliches Bild der Photovoltaik zu vermitteln und einen Eindruck über das Entwicklungspotenzial dieser Energiebranche zu gewinnen.

Nachhaltige Mobilität für unsere Gesellschaft zu sichern, stellt eine der großen Herausforderungen für Forschung und Industrie dar. Dazu zählt auch der Einsatz regenerativen Stroms. Dieser soll nicht nur für Fahrzeuge genutzt werden, sondern auch der Energieversorgung der Volkswagen-Werke dienen. In Emden wurde bereits eine Photovoltaik-Anlage mit einer Modulfläche von 3000 Quadratmetern errichtet – und damit eine der größten Anlagen in Niedersachsen. Auch die Dächer der Werkshallen in Wolfsburg sollen zeitnah mit Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet werden.

Die heutigen Photovoltaik-Anlagen beruhen meist auf Siliziumbasis und besitzen Wirkungsgrade von ca. 15 Prozent. Jedoch versprechen neue photoaktive Materialien und künftige Systemarchitekturen Wirkungsgrade von über 50 Prozent, welche mittel- bis langfristig zu veränderten Strukturen in der Energieversorgung führen werden.

Interne und externe Experten, unter anderem vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Material und Energie veranschaulichen das breite Spektrum der Photovoltaik, die einen zunehmend steigenden Einfluss auf die Energieversorgung in Wirtschaft und Privathaushalten hat.


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