Fahren mit Bio-Ethanol

Saab unterstützt das Äthanol-Projekt "BEST"

Der schwedische Automobil-Hersteller Saab wird ab sofort zum Erfolg eines Projektes beitragen, das die beschleunigte Einführung erneuerbaren Äthanols als alternativem Kraftstoff für Automobile in Europa zum Ziel hat. In dem zunächst auf vier Jahre ausgelegten Projekt „BEST“ (BioEthanol for Sustainable Transport), das maßgeblich von der Europäischen Union initiiert wurde, arbeiten insgesamt drei Automobil-Hersteller, zehn Kommunen, fünf Produzenten von Äthanol und vier Universitäten aus insgesamt acht Ländern zusammen. Die Stadt Stockholm fungiert als Koordinator für die neuen Initiativen. Saab steuert Testfahrzeuge sowie technische Kompetenz bei und wird die Öffentlichkeit mit dem Thema vertraut machen.





„BEST“ wird Aktionen und Projekte durchführen, die für einen Durchbruch bei der öffentlichen Wahrnehmung von Äthanol als alternativem Treibstoff für Automobile sorgen. Zusätzlich unterstützt die Initiative Forschungsarbeiten, die zu gemeinsamen, verbindlichen Normen und Empfehlungen für ganz Europa beitragen.





Der Startschuss für „BEST“ fiel Ende Januar mit einer dreitägigen Konferenz aller beteiligten Organisationen in Stockholm. In der ersten Phase des Projektes soll eine funktionierende Infrastruktur mit mindestens 140 Äthanol-Tankstellen in zehn ausgewählten Regionen geschaffen werden, zu denen acht europäische Städte zählen. Danach bringt „Best“ rund 10.000 Autos mit Äthanol-Antrieb als Demonstrationsfahrzeuge auf die Straßen, um viele Unternehmen, Kommunen und Fahrer grundsätzlich zu informieren und sie für den Einsatz des erneuerbaren Kraftstoffs zu gewinnen.





Weil Umweltschutz in Skandinavien einen hohen Stellewert genießt und Saab als erster Hersteller im Premium-Segment mit BioPower-Modellen Fahrspaß und Umweltschutz verbindet, ist die Teilnahme am „BEST“-Projekt für die schwedische Marke selbstverständlich. Saab zeigt damit sein Engagement und übernimmt Verantwortung bei der Suche nach Lösungen für den Verkehr der Zukunft. Bis Hybrid-Fahrzeuge mit nichtfossilem Kraftstoff und Fahrzeuge mit Brennstoff-Zellen überall erhältlich sind, ist Äthanol bestens geeignet, um als nachwachsender Rohstoff für einen nachhaltigen Fortschritt in Sachen Umweltschutz zu sorgen.





Neben Saab gehören aus dem Automobilsektor Ford Europa und Omni/Scania zu den Förderern. Die engagierten Treibstoffhersteller kommen aus Schweden (Sekab), den Niederlanden, Großbritannien, Irland und Brasilien. Die teilnehmenden Universitäten sind Umeå (Schweden), Tsinghua (China), Genua (Italien) und das Imperial College in Großbritannien. Stockholm, Rotterdam, Dublin, Madrid, La Spezia, Anyang (China) und São Paulo (Brasilien) sind als Städte dabei vertreten. Dazu kommen das spanische Baskenland, die schwedische Bio-Kraftstoff-Region und die britische Grafschaft Somerset.





Äthanol hilft die Emissionen von Kohlendioxyd (C02) zu verringern. Bei der Verbrennung von Äthanol wird der Anteil des zur globalen Klimaerwärmung beitragenden „Treibhaus-Gases“ CO2 in der Atmosphäre reduziert, da die während der Fahrt anfallenden Emissionen durch das CO2 ausgeglichen werden, das beim Anbau der für die Herstellung des Treibstoffs benötigten Nutzpflanzen der Atmosphäre entzogen wurde. Im Gegensatz dazu ist Benzin ein Kraftstoff auf fossiler Basis und erhöht durch seine Verbrennung den Anteil von CO2, das in den unterirdischen Ölvorkommen Millionen von Jahren gebunden war.





„Die Teilnahme am „BEST“-Projekt bietet Saab eine ausgezeichnete Plattform“, betont Knut Simonsson, Vizepräsident der Saab Automobile AB mit weltweiter Vertriebs- und Marketing-Verantwortung. „Ich bin überzeugt, dass alle Teilnehmer vom Projekt selbst, aber auch von den gemeinsamen Erfahrungen in großem Umfang profitieren. Gerade jetzt steigt das Interesse an Äthanol als Kraftstoff-Alternative in vielen Märkten. Deshalb ist es besonders spannend, die Reduzierung von Kohlendioxyd-Emissionen durch die Nutzung von erneuerbarem, umweltfreundlichem Kraftstoff für den Straßenverkehr voranzutreiben.“

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