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General Motors präsentiert den ersten Captiva "Made in Russia"

Oktober 2006. Auf der "auto+automechanika" in St. Petersburg wurde in dieser Woche der erste in Russland gefertigte Chevrolet Captiva präsentiert. Im Juni dieses Jahres erfolgte der erste Spatenstich für das 115 Mio. US-Dollar teure neue Werk von General Motors in der Nähe von Shushary bei St. Petersburg. In dem neuen Werk baut Chevrolet zukünftig den SUV Captiva und eine neue Generation von Kompaktautos aus CKD-Bausätzen. Das Werk, das zunächst über eine Jahreskapazität von 25.000 Einheiten verfügen wird, soll Ende 2008 den Betrieb aufnehmen. Zurzeit wird der neue Captiva für den russischen Markt noch in einer temporären Fertigungsstätte in St. Petersburg montiert. Dieses SKD-Montagewerk in St. Petersburg hat eine jährliche Kapazität von mehr als 4.000 Einheiten. Das neue SKD-Werk dient zukünftig auch als Fertigungszentrale in St. Petersburg sowie als Schulungszentrum und Recruitment Center.

"Wir freuen uns, dass mit dem Captiva inzwischen das vierte Chevrolet-Modell in Russland gebaut wird. Den Anfang machte der Kompakt-SUV Chevrolet Niva aus einem Joint Venture. Danach folgten der neue Tahoe und der Trailblazer in Kaliningrad, und nun ist es der Family-SUV Captiva, der in St. Petersburg gefertigt wird", erläutert Warren P. Browne, der bei GM für die GUS zuständig ist.

Der Captiva kommt mit zwei Benzinmotoren auf den russischen Markt. Das Einstiegsmodell ist mit einem 2,4-Liter-Vierzylinderreihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen ausgerüstet, der 136 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 220 Nm aufweist. Für Kunden, die eine kräftigere Variante bevorzugen, ist ein 3,2-Liter-V6 mit 230 PS und einem maximalen Drehmoment von 297 Nm im Angebot.

"Im dynamisch wachsenden russischen Automobilmarkt ist General Motors mit fünf Marken gut vertreten. Die größten Wachstumsraten in Russland verzeichnet dabei Chevrolet. Wir sind sicher, dass der zunächst in St. Petersburg und später im neuen Werk im Raum Shushary gefertigte Captiva unserem Kfz-Absatz einen weiteren Schub verleihen wird", sagt Jacek Gorski, kaufmännischer Geschäftsführer von GM GUS.

General Motors hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als 90.000 Fahrzeuge in Russland verkauft; mehr als 85% davon waren Chevrolet. Europaweit verzeichnete Chevrolet in Russland mit einer Steigerung von 47.586 auf 77.292 Einheiten den höchsten Absatzzuwachs. Im August und September fanden jeweils mehr als 11.000 Chevrolet einen Käufer im russischen Markt, der Marktanteil liegt bei 11,3 Prozent.
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