Urbane Mobilität

Skoda zeigt Fahrradstudie Klement in Genf

Auch Fahrräder wie hier die Studie KLEMENT zählen für Automobilhersteller immer mehr zum Fokus. Bild: skoda

Auch Fahrräder wie hier die Studie KLEMENT zählen für Automobilhersteller immer mehr zum Fokus. Bild: skoda

Mit dem Mobilitätskonzept KLEMENT zeigt Skoda auf dem Genfer Auto-Salon, wie sich der Automobilhersteller in Zukunft Mikromobilität in Großstädten vorstellt: elektrisch, innovativ und modern. Der integrierte 4-kW-Radnabenmotor beschleunigt KLEMENT auf eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 45 km/h, Gas und Bremse lassen sich über schwenkbare Pedale bedienen. Das ermöglicht ein ebenso innovatives wie kinderleichtes Handling. Eine hydraulische Bremse vorn mit ABS-Funktion sowie ins Fahrzeug integrierte LED-Lichter sorgen jederzeit für eine sichere Fahrt. KLEMENT spannt außerdem den Bogen zu den Ursprüngen des Unternehmens: Vor 124 Jahren nahm die Geschichte von ŠKODA unter den Gründervätern Václav Laurin und Václav Klement mit der Herstellung von Fahrrädern ihren Anfang.

Ein ins Fahrzeug integriertes Lichtsystem umfasst LED-Scheinwerfer und -Bremslicht, LED-Blinker – die in den Pedalen verbaut sind – sowie ein Tagfahrlicht. Auf der Mittelstange kurz vor dem Lenker sitzt ein Smartphone-Halter mit induktiver Ladefunktion. Das Smartphone ist der Schlüssel zum vernetzten Fahrerlebnis. So kann der KLEMENT mit allen innovativen Konnektivitätsangeboten von ŠKODA verknüpft werden, beispielsweise der Coming-Home-Funktion, dem automatischen Notruf sowie der Ferndiagnose und -wartung. Auch ein eingegrenzter Einsatzbereich kann per Geofencing programmiert werden.

In eine Serienversion des KLEMENT könnten in Zukunft noch viele weitere Ideen Eingang finden, zum Beispiel Fahrerassistenzsysteme, Function on Demand oder spezielle Schaumreifen, die aus Dämmmaterial bestehen, das auch bei Laufschuhen zum Einsatz kommt, und so ein komfortables sowie geräuscharmes Fahrerlebnis ermöglichen.
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