Minus 10 Prozent

Einbruch bei Zulassungen im Mai

Im April sah es noch nach einer Erholung auf den deutschen Automarkt aus. Die Hoffnung auf mehr hat sich im Mai dann gründlich zerschlagen.

Die Zulassungen fielen im Mai gegenüber dem Vorjahr um nahezu 10 Prozent. Die Hersteller bekamen das unterschiedlich zu spüren. Während die deutschen Hersteller bis auf Porsche alle im Minus abgeschlossen haben, ging es für einige wenige deutlich bergauf.

Jaguar zum Beispiel fährt in diesem Jahr richtig gut und konnte für den Monat Mai ein Plus von 112% verbuchen. Auf das Jahr summiert immerhin ein Plus von 45,2 Prozent. Auch Land Rover liegt mit 30% oben auf - irgendwas scheint der indische Mutterkonzern Tata Motors richtig zu machen.

Ebenfalls deutlich nach oben geht es für Mazda mit einem Plus von 72,7 % und 3.569 Neuzulassungen im Mai. Die Innovative Modellpolitik und das ausdrucksstarke Design von CX-5 und Mazda6 scheinen Früchte zu tragen. Oder aber es ist die 8-Jahres Garantie.

Gar nicht gut läuft es dagegen für Lexus (-48,7%) und auch für den Mutterkonzern Toyota mit minus 18,7%. Die beiden japanischen Marken scheinen dieses Jahr nicht so wirklich anzukommen. Das gleiche gilt auch für Nissan mit minus 31,9%.

Die Franzosen tun sich ähnlich schwer. Renault mit über einem viertel weniger Zulassungen, Citroen minus 32,9% und Peugeot mit -28,4%. Keine guten Aussichten. Bis auf Dacia. Die Billigmarke von Renault wächst um 19,2 %.

Und auch das Sorgenkind Opel ist mit minus 16,3% wieder überdurchschnittlich auf der Verliererstraße.

Alles in allem wurden im Mai 261.316 Autos in Deutschland neu zugelassen. Und mal ganz ehrlich - bei dem Wetter wollten wir ja eigentlich alle kein Auto kaufen. In so fern bleibt die Hoffnung auf besseres Wetter im Juni.

(csch, Daten: Kraftfahrtbundesamt)
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