Entscheidung für neue Zentrale in Frankfurt

Fiat Automobil AG legt Unternehmensstandorte zusammen

Die Fiat Automobil AG konzentriert zum Jahresende 2007 die bisherigen Standorte Frankfurt (Olof-Palme-Straße 17) und Heilbronn (Salzstraße 140) in einer neuen Unternehmenszentrale in Frankfurt (Hanauer Landstraße 174 – 176). Gleichzeitig wird der Sitz der Gesellschaft (bisher Heilbronn) nach Frankfurt verlegt. Alle Arbeitsplätze des bisherigen Standortes Heilbronn – derzeit 101, davon 40 im Außendienst – bleiben erhalten. Die Fiat Automobil AG, deutscher Importeur der italienischen Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Fiat Transporter, hat bundesweit insgesamt 250 Mitarbeiter.

„Vor dem Hintergrund des jahrzehntelangen Engagements in Heilbronn ist sich die Fiat Automobil AG der besonderen sozialen Verantwortung für die Mitarbeiter bewusst“, sagt Werner H. Frey, Vorstandsvorsitzender der Fiat Automobil AG. „Auf die Erfahrung und das Know-how jedes Einzelnen bauen wir auch in Zukunft. Deswegen war ein zentraler Entscheidungsfaktor die Erhaltung aller Arbeitsplätze.“ In enger Kooperation mit dem Betriebsrat bietet die Fiat Automobil AG den Mitarbeitern Unterstützung beim Umzug nach Frankfurt an. Nicht betroffen von der Zusammenlegung sind weitere Unternehmen der Gruppe (Fiat Bank GmbH, CNH Deutschland GmbH, CNH Financial Services GmbH, Comau Engineering, RGZ Magneti Marelli Aftermarket GmbH), die mit derzeit rund 550 Mitarbeitern in Heilbronn vertreten sind.

Mit der Konzentration der Standorte in Frankfurt trägt die Fiat Automobil AG der positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens Rechnung. Ähnlich wie der italienische Mutterkonzern Fiat Auto S.p.A. verzeichnet die deutsche Fiat Automobil AG einen starken Aufwärtstrend. So erreichten die drei Marken Alfa Romeo, Fiat, und Lancia in den ersten vier Monaten 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von etwa 32 Prozent bei den Zulassungszahlen in Deutschland. Der Marktanteil der Gruppe konnte damit auf 3,0 Prozent gesteigert werden. „Mit Inbetriebnahme der neuen Unternehmenszentrale in Frankfurt, einem der dynamischsten Wirtschaftszentren Deutschlands, schaffen wir die organisatorische Voraussetzung, diesen massiven Wachstumskurs auch in Zukunft fortzusetzen“, erläutert Werner H. Frey.

Das projektierte Gebäude auf der so genannten „Automeile“ im Osten der Mainmetropole wird der Fiat Automobil AG nicht nur eine optimale Verkehrsanbindung und eine zukunftssichere Lage im Umfeld wichtiger Unternehmen der Automobilindustrie und der Verbände bieten. „Durch die Zentralisierung aller Aktivitäten werden Geschäftsabläufe deutlich schneller und effektiver. Wir können Synergieeffekte nutzen, außerdem unsere rund 1.100 Vertragspartner noch besser betreuen“, sagt Frey.

Das von LHI Real Estatement, München entwickelte, repräsentative Objekt umfasst insgesamt rund 8.000 Quadratmeter überbaute Fläche und stellt ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro dar. Neben Büros sowie Ausbildungs- und Trainingsstätten für Mitarbeiter wird in der neuen Zentrale der Fiat Automobil AG auch ein Showroom die Präsenz der Marken Fiat, Alfa Romeo und Lancia verstärken. Baubeginn ist im Juni 2006, der Bezug ist zum 1. Dezember 2007 vorgesehen.

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