Gutes Vorbild

Verkehrsministerium fährt emissionsfrei

Wolfang Tiefensee (copyright: Daimler Chrysler)
Wolfang Tiefensee (copyright: Daimler Chrysler)

DaimlerChrysler hat heute ein Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb an Bundesminister Wolfgang Tiefensee übergeben. „Die Brennstoffzellentechnologie und der Wasserstoff sind zukunftsträchtige Alternativen im Energiebereich. Die Forschung und Entwicklung dieser innovativen Technologien werden wir weiter voranbringen. Das gilt vor allem für die Erprobung im Alltag. Das Brennstoffzellenauto wird zunächst für ein Jahr im Fuhrpark des Ministeriums unter realistischen Bedingungen eingesetzt. Deutschland ist bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie weltweit führend. Diese Position gilt es zu behaupten und auszubauen.“, so Tiefensee.
Nach dem Bundeskanzleramt ist die Mercedes-Benz A-Klasse F-Cell damit als zweites Brennstoffzellen-Fahrzeug von DaimlerChrysler im Auftrag der Bundesregierung unterwegs. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der Bundesregierung für die Brennstoffzellentechnologie“, erklärt Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Vorentwicklung Fahrzeugaufbau und Antrieb sowie Umweltbevollmächtigter der DaimlerChrysler AG. „Denn nur mit einer gemeinsamen Initiative von Politik, Automobilherstellern, Mineralölproduzenten und Energieversorgern können wir den Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilität sichern.“

Die Bundesregierung fördert die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Deutschland mit einem Nationalen Wasserstoff und Brennstoffzellen-Innovationsprogramm. Dafür stellt sie für einen Zeitraum von 10 Jahren zusätzliche Fördermittel in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro bereit.

Partnerschaft für eine emissionsfreie Zukunft

Der Betrieb des Brennstoffzellen-Fahrzeugs erfolgt in Berlin im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP). Die CEP ist ein internationaler Zusammenschluss verschiedener Unternehmen mit dem Ziel, den Energieträger Wasserstoff nicht nur technologisch zu erschließen, sondern ihn auf seine Alltagstauglichkeit und Systemfähigkeit hin zu erproben. Die zweite Projektphase – die im kommenden Jahr beginnen soll – ist bereits in Vorbereitung.

Engagement seit über zehn Jahren

DaimlerChrysler betreibt mit über 100 Fahrzeugen die größte Brennstoffzellen-Flotte weltweit: Konzeptfahrzeuge, Pkw, Transporter und Citaro Stadtbusse. Mit mehr als drei Millionen emissionsfrei zurückgelegten Kilometern verfügt das Unternehmen über mehr Daten, Know-how und Erfahrungen als jeder andere Hersteller. Fast eine Milliarde Euro hat DaimlerChrysler während eines guten Jahrzehnts in die Forschung und Entwicklung von Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb investiert. Diese Technologie ist Teil der Antriebsstrategie bei DaimlerChrysler – ebenso effiziente Benzinmotoren, moderne Dieselmotoren, Hybrid-Antriebe sowie alternative Kraftstoffe.

Technische Details

Durch die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff erzeugt die Brennstoffzelle elektrische Energie mit einem sehr hohen Wirkungsgrad. Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden, emittieren ausschließlich reinen Wasserdampf. Bei der A-Klasse „F-Cell“ passen das komplette Brennstoffzellensystem sowie die Wasserstofftanks in den Unterboden des Fahrzeugs. Der Platz im Innenraum und Kofferraum bleibt komplett erhalten. In dem Auto finden vier Personen Platz. Die „F-Cell“ hat einen Aktionsradius von rund 160 Kilometern. Der drehmomentstarke Elektromotor leistet 65 kW, was ein dynamisches Fahren in der Stadt und über Land erlaubt. In rund 14 Sekunden beschleunigt das Fahrzeug von Null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h.
Zurück zur Übersicht
Neuere Nachrichten:Ältere Nachrichten:

Zufällige Bilder aus unserer Bildgalerie:

Nissan Patrol - Cockpit
Nissan Patrol - Cockpit
Saab 93 Sport
Saab 93 Sport
Fiat Multipla - Familienausflug
Fiat Multipla - Familienausflug
Chevrolet Matiz
Chevrolet Matiz
 
Ratgeber
Auch für diesen Hund gibt es eine geeignete Sicherung. - Foto: unsplash.com
Ein Hund ist im Auto dann sicher unterwegs, wenn er mit einer zum Fahrzeug passenden, fest verankerten Transportbox oder einem geeigneten Gurtsystem gesichert mitfährt; im Kofferraum kann ein Trenngitter ... mehr ...
 
Ratgeber
Elektroauto an der Ladesäule - im E-Auto-Abo bleibt das Restwertrisiko beim Anbieter. / Foto: A. Krebs auf pixabay.com
Du überlegst, auf ein Elektroauto umzusteigen, willst dich aber nicht festlegen? Dann bist du nicht allein: Kaufpreis, unklarer Wiederverkaufswert und rasche Technologiesprünge bremsen viele E-Mobilitäts-Einsteiger ... mehr ...
 
Ratgeber
Ein regelmäßiger Ölwechsel ist unverzichtbar. - Foto: pixabay.com
Im Ölregal scheint 5W-30 allgegenwärtig zu sein. Also greifen viele Autofahrer beim anstehenden Ölwechsel reflexartig zu genau dieser Sorte und füllen im ungünstigen Fall ein Öl ein, das für ihren ... mehr ...
 
Neue Bildgalerien

Der neue VW ID. Tiguan
Der ID.4 bekommt ein Facelift und einen echten Namen. Obwohl das eigentlich mehr als ein Facelift ist.

Preview: Der neue ID. Tiguan
Der Nachfolger des ID.4 heißt wie erwartet ID. Tiguan und wurde nun erstmals relativ unverhüllt gezeigt.

Der neue Nissan Pixo
Unverkennbar abgeleitet vom Twingo, aber weg von nur niedlich: Der Nissan Pixo

Der neue ID.3 GTI
Endlich trägt auch das Performance Modell des ID.3 das Kürzel GTI.

Nissan Kicks
Nissan bringt den neuen Crossover Kicks nach Europa. Produziert wird im Werk Sunderland in Großbritannien.

Toyota Aygo-X Facelift
Bildgalerie zum Facelift des Toyota Aygo-X

Der neue Audi A2 e-tron
Ein Urgestein kehrt in verschärfter Form und elektrisch zurück: Der Audi A2 wird zum e-tron.

Facelift des Mercedes C-Klasse T-Modells
Auch die Kombivariante der C-Klasse, also bei Mercedes das T-Modell, erhält das Facelift zum Modelljahr 2027

Facelift des Mercedes C-Klasse T-Modells
Auch die Kombivariante der C-Klasse, also bei Mercedes das T-Modell, erhält das Facelift zum Modelljahr 2027
 
© Dynamic Works Software & Technology GmbH • 2026