Wenn das Auto älter wird

Rost am Auto vermeiden und entfernen

Bild: pixabay / cimabue
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Rostbefall am Auto ist heute leider immer noch ein verbreitetes Problem. Rost ist nicht nur in optischer Hinsicht problematisch, vielmehr kann die Sicherheit des Fahrzeugs bei zunehmendem Rost nicht mehr gewährleistet werden. Mit der entsprechenden Fahrzeugpflege kann man Rost jedoch effektiv vorbeugen und auch wenn es bereits "zu spät" erscheint, lassen sich noch bestimmte Vorgehensweisen anwenden um das Problem zu minimieren.

Wie kommt es zu Rost?

Rost entsteht ausschließlich bei Korrosion von Eisenmetallen wie Stahl. Sofern die Feuchtigkeit nicht zu hoch ist, hat Rost keine Chance, nur in Verbindung mit Wasser kann sich Rost festsetzen. Ist es einmal dazu gekommen, zersetzt sich die Oberfläche des Metalls, wodurch wiederum mehr Feuchtigkeit eintreten kann. Wer sein Auto gut pflegt, die dauerhafte Verbindung von Stahl und Wasser weitestgehend vermeidet, hat gute Chancen das sein Auto keinen Rost ansetzt. Eine Garage ist einem Parken unter freiem Himmel immer vorzuziehen wenn es um die Vermeidung von Rost geht. Dabei müsste Rost an Fahrzeugen eigentlich längst nicht mehr zum Problem werden.

Rostbfall eigentlich hinfällig

Eigentlich könnte Rost an Fahrzeugen schon längst ein Problem der Vergangenheit sein. Schon lange kennen Automobilhersteller die Rostproblematik und auch entsprechende Lösungen. Durch die Vollverzinkung der Karosserie wurde der Automobilrost beinahe ausgerottet, Hersteller versprachen eine bis zu 10 Jahre längere Garantie gegen Durchrosten.

Seit etwa 1985 wird die Vollverzinkung der Karosserie bereits eingesetzt, aus Kostengründen werden viele Autos heute jedoch nur noch teil-verzinkt. An sich ist das kein Problem, da die nicht verzinkten Teile zumeist nicht mit mit Wasser in Berührung kommen. Mit fortschreitendem Alter des Fahrzeugs und Wind und Wetter, büßt die Verzinkung jedoch auch viel ihres Schutzes ein. Steinschlag und Co. lassen Sie aufsplittern und geben so dem Rost eine Chance sich in das Metall zu fressen.

Was tun bei akutem Rost?

Wenn es schon "zu spät" ist und man Rostbefall hat, kann man nur versuchen den Rost mit entsprechenden Mitteln wieder zu entfernen. Dabei ist es wichtig den Rost nicht nur einfach umzuwandeln, sondern vollständig zu entfernen, um einen dauerhaften Schutz der Karosserie zu gewährleisten. Es gibt diverse Rostentferner wie beispielsweise Rostio, die in der Lage sind den Rost nachhaltig zu entfernen. Dabei steht dem Verbraucher einerseits ein Gel zur Verfügung, welches sich ideal zur unkomplizierten Entrostung von Fahrzeugen eignet. Weiterhin gibt es ein Konzentrat, welches sich gut eignet um Tanks, Rohre, Kanister oder andere Behälter zu entrosten. Alle kleineren Objekte können auch mittels eines Tauchbads entrostet werden.

Richtig Pflegen ist das A und O

Es lässt sich wohl kaum verhindern, dass das Fahrzeug nie mit Rost in Berührung kommt, kleine Stellen lassen sich mit entsprechenden Rostentfernern meist dauerhaft beseitigen. Vielmehr ist es wichtig, gerade großflächigen Rostbefall zu vermeiden. Am wichtigsten ist eine geeignete Parkmöglichkeit. Je länger das Fahrzeug Feuchtigkeit ausgesetzt ist, desto größer ist das Rost-Risiko. Im Winter wird die Problematik noch verstärkt, wenn das Fahrzeug in der feuchten Jahreszeit wenig bewegt wird und unter freiem Himmel geparkt wird. Eine regelmäßige Wagenpflege mit Wäsche, Wachsen und Polituren wirkt sich ebenfalls positiv auf den Rostschutz aus. Lackschäden sollten zudem immer möglichst zeitnah beseitigt werden, da sich auch hier Rost bevorzugt ansetzt.
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