Benzin & Co.

Shell legt im Tankstellengeschäft zu

Die Netzerweiterung erfolgte in allen Bereichen: Es wurden neue Stationen gebaut und gekauft. Ferner haben sich weitere Markenhändler für die Marke Shell entschie-den und ihre Stationen entsprechend umgeflaggt.

Zugleich hat das Unternehmen seine Marktposition weiter ausgebaut. „Unser Markt-anteil ist in den vergangenen zwölf Monaten um ein Prozent gestiegen“, sagte Istvan Kapitany, General Manager für das Tankstellengeschäft von Shell in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz. „Wir sind mit der Entwicklung überaus zufrieden angesichts des schwierigen Kraftstoffmarktes mit seinen rückläufigen Mengen und dem verschärften Wettbewerbsdruck.“ Seit 1999 ist der deutsche Kraftstoff-Verbrauch insgesamt um zwölf Prozent, Ottokraftstoff sogar um 22 Prozent zurück gegangen.

„Mit unserer Strategie, dem Kunden Premium-Qualität und umfassenden Kunden-Service anzubieten, heben wir uns vom Wettbewerb deutlich ab“, so Kapitany. Als Beispiele verwies der Tankstellen-Chef auf die sukzessive Einführung des Tankwarts - bis Ende des Jahres soll es den Tankwart an rund 700 Shell Stationen geben -, auf das neue Sparbenzin Shell Super 95 sowie auf das erfolgreiche Bonus-Programm CLUBSMART, das inzwischen rund fünf Millionen Kunden aktiv nutzen.

Der Zuspruch der Kunden zur Shell Strategie zeige sich auch in den Geschäftszah-len. Laut Kapitany ist an Stationen, die den Tankwart-Service anbieten, der Absatz von Motor-Öl im Durchschnitt um 22 Prozent gestiegen, der Verkauf von Zusätzen für Scheibenwasser gar um 24 Prozent und auch der Kraftstoff-Absatz legte um 0,8 Prozent zu. Er kündigte zugleich an: „Diesen Weg des profitablen Wachstums werden wir weiter gehen.“

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