Großes Kinderfest und neue sanitäre Einrichtungen

Belegschaft der Volkswagen Sachsen unterstützt die integrative Kita Mosel

Zwickau, 30. Mai 2008 - Rund 500 Kinder und Eltern der integrativen Kita Mosel freuten sich am Wochenende bei einem großen Kinderfest über neu gestaltete Sanitäranlagen. Die hierfür notwendigen finanziellen Mittel stammen aus Prämienmitteln der Belegschaft von Volkswagen Sachsen.

Kooperation bekräftigt und weitere Ausbaustufe angekündigt.

Mit einem großen Kinderfest und vielen Überraschungen für die Kinder wurden heute die sanierten Sanitäreinrichtungen und –anlagen der integrativen Kita Mosel feierlich übergeben. Die Bürgermeisterin für Soziales und Kultur, Dr. Pia Findeiß, und die Vertreter der Volkswagen Sachsen GmbH, Henry Mehnert, Geschäftsführer Personalwesen, sowie Jens Rothe, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates, zerschnitten feierlich das Band und freuten sich über die leuchtenden Kinderaugen. Vor rund zwei Jahren hatten sie gemeinsam einen Kooperationsvertrag zwischen der Volkswagen Sachsen GmbH und der Stadt Zwickau unterzeichnet. Dieser steht einerseits für die stufenweise Sanierung der Einrichtung aus Mitteln des Unternehmens und der Belegschaft, und ein breiteres Angebot an Betreuungsleistungen durch die Kita Mosel andererseits.

Als Beispiel für das breite soziale Engagement von Unternehmen und Belegschaft in der Region würdigte der Geschäftsführer Personalwesen von Volkswagen Sachsen die Kooperation mit der Kindertagesstätte Mosel und den Beitrag der Belegschaft bei der Finanzierung der durchgeführten Baumaßnahmen. „Wir sehen unsere Zukunft ganz klar bei unseren Kindern. Mit dem Kooperationsvertrag sind wir eine Verpflichtung für die zukünftigen Generationen eingegangen. Dazu stehen wir, und diesem Motto haben wir alle unsere Entscheidungen für Hilfe und Unterstützung untergeordnet", erklärte Mehnert. Er betonte, dass allein in diesem Jahr durch das Unternehmen rund 60.000 € für die Förderung von Kindern und Jugendlichen auf sportlichem und kulturellem Gebiet aufgewandt würden. Mehnert kündigte an, dass in den kommenden Wochen mit einem weiteren Abschnitt der Sanierung der Kita in Mosel unter finanzieller Beteiligung der Stadt Zwickau begonnen werden könne. Damit könnten unter Berücksichtigung der erforderlichen hygienischen Grundvoraussetzungen in der kommunalen integrativen Einrichtung eine Küche und zwei Wirtschaftsräume in Angriff genommen werden.

Jens Rothe bedankte sich besonders bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihr Engagement bei der Erarbeitung von Verbesserungsideen und deren Umsetzung aktiv mitgearbeitet und die umfangreichen Baumaßnahmen in der Kita Mosel erst möglich gemacht haben. „Mitarbeiter von Volkswagen aus Zwickau haben für Kinder in Zwickau etwas angepackt und umgesetzt. Das finde ich großartig und dafür gebührt allen mein besonderer Respekt", so der Betriebsratschef. Er ergänzte, dass dies ein Beispiel sei, dem viele folgen könnten. Es käme dabei nicht auf die Summe an, sondern auf das Wollen. Und wenn Viele mit Wenig etwas unterstützen, könnte schnell etwas Großes daraus entstehen, so Rothe. Er bedankte sich stellvertretend für die Belegschaft bei den Planern, Bauleuten und bei den Eltern und Kindern für deren Einsatz und Verständnis. Er freute sich darüber, dass ausnahmslos Unternehmen der Region tätig waren. „Es ist einfach toll, heute in die vielen strahlenden Kinderaugen sehen zu dürfen", betonte Rothe.

Frau Dr. Pia Findeiß, die als Bürgermeisterin der Stadt Zwickau den Kooperationsvertrag selbst mitunterzeichnete, bedankte sich bei Volkswagen Sachsen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen etwas für die Stadt und die Kinder der Stadt selbst anpacken. Umso schöner ist es, dass wir mit dem heutigen Tag auch einen wichtigen Impuls für zukünftige Projekte in die Region ausstrahlen", so Findeiß. Diese Stadt, deren Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen könnten gemeinsam Vieles erreichen. In ihrer Eigenschaft als Leiterin des Sozialressorts der Stadt betonte Sie auch, dass es die heutigen Kinder und Jugendlichen sind, die es zu betreuen und zu entwickeln gelte, denn auf deren Schultern laste die Verantwortung für die Zukunft der Stadt und Region.

Die Fakten:
Beginn: November 2006, vier Bauabschnitte, Rekonstruktion von acht Sanitärräumen inkl. Ver- und Entsorgungsleitungen

  • Komplett entkernt
  • Neue Fußböden, Türen und Fließen
  • Neue Elektroinstallation
  • Neue Sanitärinstallation
  • Kita blieb während Baumaßnahmen geöffnet

Verbesserung der Verpflegungsleistungen durch Integration des Cateringservices von Volkswagen Sachsen (Fa. Eurest Deutschland)


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