Von Japan in die ganze Welt

Die Erfolgsstory von Toyota

Toyota AA von 1936 - erstes Serienfahrzeug von Toyota - copyright: Toyota
Toyota AA von 1936 - erstes Serienfahrzeug von Toyota - copyright: Toyota

Die Geschichte der Toyota-Automobile begann bereits im Jahre 1933. Damals gründete Kiichiro Toyoda innerhalb des väterlichen Webstuhlunternehmens, der Toyoda Automatic Loom Works, Ltd., den Bereich Automobile. Zwei Jahre später stellte der junge Techniker sein erstes Auto, den Prototyp A-1, vor. 1937 folgte dann der offizielle Start: Die Toyoda Motor Company wurde gegründet. Noch vor dem Krieg wurde der Firmenname in Toyota umgewandelt.

Nach 1945 gelang der Wiederaufbau des Unternehmens mit dem ersten Toyota-Kleinwagen, dem 1947 vorgestellten Modell "SA". Genau fünf Jahre später begann eine neue Ära in der Firmengeschichte: Toyota startete den Automobilexport nach Südamerika. Weitere fünf Jahre vergingen, ehe das erste Schiff mit Autos der Marke von Japan in Richtung USA auslief. Den Verkaufsstart auf dem nordamerikanischen Markt im Jahre 1957 erlebte der Gründer der Toyota Motor Co., Kiichiro Toyoda, nicht mehr. Er starb bereits 1952 im Alter von 57 Jahren.

Bestmarken nach dem Export-Start
Der Schritt auf den US-Markt war für Toyota der Durchbruch im Automobil-Export in die ganze Welt. In der Folgezeit reihte sich ein Erfolg an den anderen: Bereits 1962 lief der millionste Toyota vom Band, nur zehn Jahre später wurde die Zehnmillionen-Marke erreicht. Im Herbst 1999 war die 100-Millionen-Marke durchbrochen. Heute laufen Jahr für Jahr circa sieben Millionen Toyota-Fahrzeuge vom Band, darunter mehrere Hunderttausend Corolla. In seiner 40-jährigen Geschichte wurden von dem Bestseller über 30 Millionen Einheiten gebaut. Damit ist er vor dem VW-Käfer das meistgebaute Auto der Welt.

An der Weltspitze
1982 schlossen sich die Toyota Motor Company und die Toyota Motor Sales Company, die den weltweiten Verkauf von Toyota-Modellen koordinierte, zur Toyota Motor Corporation (TMC) zusammen. Das Unternehmen war damals bereits zum größten japanischen Automobilhersteller herangewachsen. Bis heute hat sich Toyota zur Nummer zwei in der Welt entwickelt.

Mittlerweile werden in 53 Produktionsstätten und Montagewerken in 27 Ländern der Welt Fahrzeuge mit dem Namen Toyota produziert. Rund 265.000 Mitarbeiter bauen und vertreiben in 140 Ländern auf allen Kontinenten Toyota-Fahrzeuge.

Zur Qualitätssicherung in der Produktion richtet das Unternehmen in Europa ein Schulungszentrum für Mitarbeiter aus der Produktion ein. Das European Global Production Center (E-GPC) entstand auf dem Gelände von TMUK, der Fertigungsstätte im englischen Burnaston und nahm im Frühjahr 2006 seinen Betrieb auf. Im europäischen Ableger des Global Production Center (GPC) in Japan trainieren jährlich 16 Trainer rund 1.000 Toyota Mitarbeiter.

Im Jahr 2006 wurden weltweit 9,04 Millionen Fahrzeuge produziert (zusammen mit den Konzerntöchtern Daihatsu und Hino). Auch in Europa steigerte Toyota nun zum zehnten Mal in Folge seinen Absatz. In 2006 wurden rund 1,12 Mio. Neufahrzeuge verkauft. Im Jahr 2007 will Toyota in der Produktion noch einmal um 4% auf 9,42 Millionen Einheiten zulegen.
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