Tipps für Fahranfänger:

Worauf beim Gebrauchtwagenkauf zu achten ist

Bild: Emilio Labrador / flickr.com / CC-Lizenz
Bild: Emilio Labrador / flickr.com / CC-Lizenz

Außen hui, innen pfui: Wenn dieses Klischee zutrifft, dann hat man sich beim Kauf eines Gebrauchtwagens übers Ohr hauen lassen. Vor allem Fahranfänger machen beim ersten Auto Vieles falsch, da ihnen oftmals Erfahrung und technisches Know-How fehlen. Schon für 3500 Euro bekommen Autoneulinge einen passablen gebrauchten PKW — sie müssen nur wissen, wie. Doch worauf sollten sie Acht geben, um keine „Katze im Sack“ zu kaufen? Mit unseren Basis-Tipps lassen sich Anfängerfehler vermeiden.

Mängel und teure Reparaturen

Azubis und Studenten müssen mit ihrem Geld haushalten, und größere Investitionen sind für sie eine Seltenheit. Umso vorsichtiger sollten sie sein, wenn sie einen Gebrauchten erwerben wollen: Oftmals verbirgt sich hinter einem scheinbar perfekten Aussehen eine wahre ‚Schrottkarre’, die in einem TÜV-Prüfbericht mit „erhebliche Mängel“ gekennzeichnet werden würde. Wenn Karosserie, Bremsscheiben, Getriebe, Achsgelenke nach und nach negativ auffallen, repariert oder gar ersetzt werden müssen, ist es meist zu spät für eine Reklamation.

Das Geld, was in die Reparaturen gesteckt wird, entspricht manchmal demselben Betrag, für den man das Auto gekauft hat. Für gering verdienende Fahranfänger sind das Kosten, die sie nicht tragen können. Diese Tipps gilt es daher zu beherzigen:


Tipps für den Gebrauchtwagenkauf bis 3500 Euro
  • Zunächst lohnt es sich, unseren Gebrauchtwagen-Leitfaden durchzulesen — dort geben wir kompakt zusammengefasst Hinweise zu den wichtigsten PKW-Begriffen, dem Finden eines KFZ-Gutachters, zur Wartung und Probefahrt etc.
  • Fahranfänger sind von vielen Fachbegriffen zunächst überfordert. Auch Anzeigen für Gebrauchtwagen sind oft uneinheitlich. So geben manche Händler oder Privatpersonen die Leistung des Fahrzeugs in Pferdestärke (PS) oder Kilowatt (kW) an. Damit das Vergleichen leichter fällt, gibt es Tools wie einen KW-in-PS-Umrechner — entdeckt haben wir diesen bei AutoScout24.de.
  • In einer Preisklasse bis 3500 Euro kauft man ein Fahrzeug nach Zustand, das bedeutet: nicht der Hersteller, das Modell, die Ausstattung und ästhetische Merkmale sind zunächst relevant. Die Karosserie und das Fahrgestell müssen einwandfrei sein.
  • Eine Fahrprobe sollte immer etwas länger ausfallen. Bei Kurzfahrten können eventuelle Schäden nämlich kaschiert werden.
  • Damit man keine Reparaturen in naher Zukunft fürchten muss, ist ein TÜV-geprüfter Wagen ein Plus — ansonsten muss man vor dem Abschluss eines Kaufverstrags selbst beim TÜV vorfahren. Sicherheit geht hier eindeutig vor!
  • Der TÜV Rheinland bietet hierzu einen Proficheck an, der sich ausschließlich an Fahranfänger wendet (siehe Video) Dort wird die Prüfung an einem günstigen Gebrauchtwagen durchgeführt.



  • Ein Ranking vom TÜV und GTÜ für Gebrauchtwagen aus dem laufenden Jahr lässt sich hier einsehen.
  • Sowohl Autoversicherung als auch KFZ-Steuer richten sich nach dem Alter und Zustand des Fahrzeugs — hier lohnt es sich, dem guten alten Benizer den Vorzug vor einem Billig-Diesel zu geben.
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