ZAHLEN

Verkaufsergebnisse von GM Europe im Februar 2006

General Motors Europe konnte im Februar die Fahrzeugverkäufe
seiner Marken in Gesamteuropa auf über 135.400 Einheiten steigern.
Das entspricht einer Zunahme um 1,6 Prozent im Vergleich zum
entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil von GME lag im
Februar bei 9,1 Prozent.

Bei den Pkw lag der Marktanteil von GME im Februar bei 9,8 Prozent
(ohne Nutzfahrzeuge). Mit insgesamt 123.800 Verkäufen legte der
Konzern mit seinen Marken Cadillac, Saab, Opel/Vauxhall und Chevrolet
um 1,3 Prozent zu. In West- und Zentraleuropa setzte GM 114.533 Pkw
ab und erreichte einen Marktanteil von mehr als zehn Prozent.

Jonathan Browning, Vice President für Verkauf und Marketing bei
GME, sagte: "Unser Verkaufsvolumen steigt kontinuierlich. Besonders
erfreut sind wir über die schnelle und positive Entwicklung bei
Chevrolet, und Saab stellte im Februar einen Verkaufsrekord auf. Bei
Opel und Saab haben wir uns darauf konzentriert, Ertrag und
Produktmix zu verbessern. 2006 steht für uns die Qualität der
Verkäufe im Vordergrund gegenüber der Menge."

Cadillac

Der Verkauf des neuen Cadillac BLS beginnt demnächst. Er ist ab
8. April 2006 zu haben und wird in Europa über ein Netz von 164
Händlern sowie 17 Cadillac Experience Center vertrieben. GME geht
weltweit von 10.000 Einheiten des BLS pro Jahr über den gesamten
Modellzyklus aus. Der BLS ist der erste in Europa gefertigte
Cadillac, der auch mit Dieselmotor angeboten wird. Die Marke Cadillac
hat im Februar europaweit 258 Autos verkauft.

Saab auf der Erfolgsspur

Saab hat in Europa das beste Februar-Ergebnis seiner Geschichte
erzielt. Mit 5.554 verkauften Einheiten hat die schwedische Marke im
Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat um 31 Prozent zugelegt.
Weltweit verkaufte Saab 8.974 Fahrzeuge, was einem Plus von 21
Prozent gegenüber Februar 2005 entspricht. Im Heimatmarkt Schweden
gab es einen Zuwachs von 26 Prozent. Das meistverkaufte Modell in
Europa war der neue Saab 9.3 Sport Combi.

Opel bleibt die Nummer zwei im Heimatmarkt

Der Februar 2006 bescherte Opel auf dem deutschen Heimatmarkt bei
den Pkw ein leichtes Plus von rund 900 Einheiten oder 0,3
Prozentpunkten gegenüber Februar 2005. Bei einem Gesamtabsatz von
22.172 Fahrzeugen lag der Marktanteil bei 10,3 Prozent, was Rang zwei
unter den deutschen Marken bedeutet. Die stärksten Zuwächse
verzeichneten die Modelle Vectra (plus 21 Prozent), Zafira (plus 41
Prozent) und Combo (plus 82 Prozent). Der Astra legte ebenfalls zu
(plus 2,6 Prozent) und belegte damit unter den kompakten Kombis den
ersten Platz, in der Kompaktklasse insgesamt Platz zwei. Mit 95.315
Fahrzeugen lagen die Pkw-Verkäufe von Opel und der britischen
Schwestermarke Vauxhall für Gesamteuropa in diesem Februar leicht
unter denen des gleichen Vorjahresmonats (97.453). Der Marktanteil
lag im Februar bei 7,6 Prozent.

Beim Nutzfahrzeuggeschäft konnte Opel in ganz Europa in den
vergangenen Monaten deutlich zulegen. Gegenüber Februar 2005 stieg
der Absatz um mehr als sechs Prozent auf 11.474 Einheiten. Großen
Anteil daran hatten der deutsche Markt mit 1.184 Neuzulassungen (plus
12 Prozent) und Italien mit 660 Verkäufen (plus 16 Prozent).

Vauxhall

Die britische Schwestermarke von Opel setzte im Februar 13.861 Pkw
und leichte Nutzfahrzeuge in Großbritannien ab. Obwohl der britische
Markt nach wie vor schwierig ist, war die Nachfrage so stark, dass
Corsa und Zafira in ihren Segmenten die bisherigen Verkaufszahlen
übertrafen. Damit konnte Vauxhall - verglichen mit Februar 2005 -
einen Anstieg bei den Verkäufen um 5,8 Prozent erzielen, während der
Handel insgesamt ein deutliches Minus von 11 Prozent zu beklagen
hatte. Für Vauxhall-Nutzfahrzeuge war es ebenfalls ein starker Monat.
Der Combo war einmal mehr das meistgekaufte leichte Nutzfahrzeug und
die Zulassungszahlen beim Vivaro stiegen um 21 Prozent gegenüber
Februar 2005. Diese starken Leistungen bescherten Vauxhall bei den
Nutzfahrzeugen einen Marktanteil von 19,5 Prozent gegenüber 18,6
Prozent im Februar 2005. Noch beeindruckender sind die Zahlen im
Jahresvergleich: von 16,3 Prozent 2005 auf jetzt 19,6 Prozent.

Chevrolet Europa steigert Verkäufe um 22,6 Prozent

In den ersten beiden Monaten des Jahres verbuchte Chevrolet Europa
kontinuierlich steigende Verkaufszahlen. Im Februar verkaufte die
Marke 19.660 Autos gegenüber 16.040 im Februar 2005 (plus 22,6
Prozent). Die Steigerung in den ersten beiden Monaten lag bei mehr
als 16 Prozent - von 31.757 auf 36.800 Autos. Der Marktanteil in
Gesamteuropa stieg im Februar von 1,11 auf 1,31 Prozent. Die höchsten
Wachstumsraten verzeichnete die Marke in Russland, die Verkäufe
stiegen dort von 938 auf über 3.200 Fahrzeuge (plus 243 Prozent). In
Zentral- und Osteuropa steigerte Chevrolet die Absätze um 34 Prozent.
Herausragende Februar-Ergebnisse meldeten Spanien (plus 54,5
Prozent), Italien (plus 51,8 Prozent), Portugal (plus 43,9 Prozent),
Belgien (plus 33,6 Prozent) und Griechenland (plus 47 Prozent). In
der Ukraine erreichte Chevrolet im Februar einen Marktanteil von über
9,8 Prozent.
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