Saison 2007

Lewis Hamilton fährt neben Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso bei Vodafone McLaren Mercedes

Bild: DaimlerChrysler
Bild: DaimlerChrysler

Der 21 Jahre alte Engländer Lewis Hamilton wird in der Formel-1-Saison 2007 neben Weltmeister Fernando Alonso im Team Vodafone McLaren Mercedes starten. Hamilton, der seit 1998 von McLaren und Mercedes-Benz gefördert wird, gibt sein Grand Prix Debüt im MP4-22 beim Großen Preis von Australien am 18. März 2007 in Melbourne. Pedro de la Rosa und Gary Paffett bleiben Testfahrer.
Lewis Hamilton gewann 2005 die Formel-3-Euroserie in einem Dallara Mercedes mit 15 Siegen in 20 Rennen und holte in diesem Jahr den Titel in der GP2-Serie, die im Rahmen der europäischen Formel-1-Rennen ausgetragen wird. Hamilton gewann dabei fünf von insgesamt 21 Rennen, mehr als jeder andere Starter. In der kommenden Woche beginnt Lewis bei Tests in Barcelona zusammen mit dem Team die Vorbereitung auf die neue Saison.

„Ein echter Traum wird für mich wahr“, sagte Lewis Hamilton. „Es war mein klares Ziel, für McLaren Mercedes in der Formel 1 zu starten. Für mich ist diese Entscheidung der Höhepunkt meiner bisher besten Saison. Ich bin mit McLaren und Mercedes-Benz groß geworden und alles, was ich bisher erreicht habe, verdanke ich ihrer Unterstützung und Führung. Ich weiß, dass der Start in der Formel 1 eine große Aufgabe ist und dass mich viele beobachten werden. Aber das Team hat mir gesagt, dass ich locker bleiben, die Gelegenheit nutzen und einfach mein Bestes geben soll. Ich werde hart dafür arbeiten, gut abzuschneiden.“

Pedro de la Rosa übernimmt wieder die Rolle als Testfahrer des Teams. Der Spanier hat seit dem Grand Prix von Frankreich am 16. Juli in Magny-Cours acht Grand-Prix-Rennen für das Team McLaren Mercedes bestritten und dabei fünf Punkteplatzierungen erzielt. Sein bestes Ergebnis war dabei Platz zwei in Ungarn.

„Die Rennen in der vergangenen Saison haben mir wirklich Spaß gemacht“, sagte Pedro de la Rosa. „Dennoch war mir immer bewusst, dass möglicherweise ein anderer Fahrer die gleiche Gelegenheit erhalten könnte. Deshalb ist es für mich keine Überraschung, dass Lewis im nächsten Jahr Rennen fahren wird. Auch wenn ich selbst gerne diese Chance erhalten hätte, akzeptiere ich die Entscheidung des Teams und wünsche Lewis alles Gute. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.“

Gary Paffett bleibt Testfahrer des Teams und wird gemeinsam mit Lewis, Fernando und Pedro an der Weiterentwicklung des MP4-22 arbeiten:

„Ich übernehme diese Aufgabe gern. Vodafone McLaren Mercedes ist ein erstklassiges Team und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Teamkollegen in der Saison 2007. Wie jeder Rennfahrer wäre ich gerne selbst Grand Prix gefahren, doch diese Möglichkeit bot sich diesmal für mich nicht. Ich gratuliere Lewis zu seiner Berufung.“

„Seit 1998 spielt Lewis in unserer langfristigen Planung eine wichtige Rolle. Heute wird sein Traum vom Formel-1-Cockpit wahr und wir freuen uns mit ihm“, erklärte Ron Dennis, Chairman und CEO der McLaren Group. „Pedro hat in der abgelaufenen Saison viel für das Team geleistet, dennoch glauben wir, dass es an der Zeit ist, Lewis diese Gelegenheit zu geben. Es wird die größte Herausforderung seiner Karriere, aber er wird sie meistern. Er kommt erstmals als Formel-1-Pilot ins Fahrerlager und muss sich zunächst an die Anforderungen eines Grand-Prix-Wochenendes gewöhnen. Mit seinen Fähigkeiten und seinem Talent wird ihm dies gelingen – da sind wir uns sicher.“


Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Lewis ist ein talentierter Fahrer, der seine Begabung mit zuletzt zwei Titeln in Folge – 2005 in der Formel-3-Euroserie mit einem Dallara Mercedes und in diesem Jahr in der GP2-Serie – unter Beweis gestellt hat. McLaren und Mercedes-Benz fördern Lewis schon seit neun Jahren, er war halb so groß wie heute – auch rein körperlich – als er bei uns im Kartsport anfing. Klar ist, dass Lewis im Vergleich mit den anderen 21 Formel-1-Fahrern im Feld noch ein Erfahrungsdefizit in solchen Autos hat. Ausgiebige Tests in den nächsten Monaten werden ihn aber auf seine erste Saison vorbereiten – ich freue mich sehr, dass ein Junge wie er seine verdiente Chance erhält.“


Lewis Hamilton wird seit 1998 durch das McLaren and Mercedes-Benz Young Driver Support Programme gefördert. Nach mehreren Titeln in verschiedenen Kartserien, darunter die „McLaren Mercedes Champions of the Future“ Serie, die er 1996 und 1997 gewann, holte er 2003 in der Britischen Formel Renault Meisterschaft seinen ersten Titel im Automobilsport. Er gewann zehn von 15 Rennen. Mit einem Dallara Mercedes des Teams Manor Motorsport kam er 2004 in die Formel-3-Euroserie und holte ein Jahr später, jetzt bei ASM, den Titel mit 15 Siegen in 20 Rennen. Am 8. September 2006 gewann Lewis in Monza die GP2-Serie mit dem ART Team. Fünf Tage später testete er in Silverstone erstmals das Team McLaren Mercedes Formel-1-Auto.

Zurück zur Übersicht
Neuere Nachrichten:Ältere Nachrichten:

Zufällige Bilder aus unserer Bildgalerie:

Mini Cooper S - Vordersitze
Mini Cooper S - Vordersitze
Mazda 6 - Frontscheinwerfer
Mazda 6 - Frontscheinwerfer
Citroen C1 - Mittelkonsole beleuchtet
Citroen C1 - Mittelkonsole beleuchtet
Peugeot 307 - Kombi-Version
Peugeot 307 - Kombi-Version
 
Degradiert
 - © Opel
Früher kämpfte Opel mal um die Krone der Verkäufe in Deutschland. Mit Kadett D und E konnte man beinahe noch am immerwährenden Spitzenreiter VW Golf schnuppern. Leider sind die Zeiten längst vorbei. ... mehr ...
 
Das smarte Trio
Foto: unsplash.com
Wer heute ein Elektroauto konfiguriert, blickt unweigerlich auf die laufenden Betriebskosten. Die Zeiten, in denen einfaches Einstecken an der Haushaltssteckdose ausreichte, sind vorbei. Volatile Strompreise ... mehr ...
 
Deutliches Plus gegen Vorjahr
Neuzulassungen im März 2026 deutlich über Vorjahr (KI-Bild)
Wie das Kraftfahrtbundesamt mitteilte, wurden im März 2026 in Deutschland 294.161 neue Personenkraftwagen (Pkw) zugelassen, was einem Anstieg von 16,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Im ... mehr ...
 
Neue Bildgalerien

Noch getarnt: Der neue BMW X5
Der neue BMW X5 wird als Verbrenner, Hybrid, Elektrofahrzeug (iX5) und auch als Wasserstofffahrzeug (ebenfalls als iX5) kommen.

Der neue Toyota Hilux
Sowohl als Elektrofahrzeug als auch mit Diesel kommt der neue Toyota Hilux

Der neue Audi Q7 (2027)
Nach nunmehr zwölf Jahren gibt es wieder einen komplett neuen Audi Q7.

Kia Xceed: Noch ein Facelift
Aus der ehemalogen Ceed-Familie ist der Xceed mittlerweile der einzige Überlebende. Jetzt gibt es sogar noch mal ein Facelift.

Der neue Mercedes-AMG GT
Krasser. Besser. Geiler. Der neue AMG GT ist elektrisierend.

Der neue Skoda Epiq
Unterhalb des Elroq ist bei Skoda noch Luft. Der Epiq teilt sich die Plattform mit VW ID. Polo, ID. Cross und auch dem Cupra Raval.

VW ID. Polo GTI
Der ID. Polo ist ja jetzt schon ein paar Wochen vorgestellt. Nun hat VW noch den GTI nachgeschoben.

BYD Atto 3 Evo (2027)
Bildgalerie zum neuen BYD Atto 3 evo

BYD Atto 3 Evo (2027)
Bildgalerie zum neuen BYD Atto 3 evo
 
© Dynamic Works Software & Technology GmbH • 2026