Jahreskapazität von 50.000 Einheiten für den Elektro-Kompaktwagen

Nissan startet die Produktion für Nissan Leaf

Start der Produktion des Nissan LEAF in Japan (Bild: Nissan)
Start der Produktion des Nissan LEAF in Japan (Bild: Nissan)

Im Nissan Werk Oppama hat die Produktion des LEAF begonnen. Der erste rein elektrisch betriebene und in großen Stückzahlen gebaute Kompaktwagen geht im Dezember zunächst in Japan und den Vereinigten Staaten in den Handel; gefolgt Anfang 2011 von ausgewählten Märkten in Europa. Die Lieferungen der Fahrzeuge per Schiff in die USA beginnen im November, jene nach Europa im Dezember.

„Dies ist nicht nur für Nissan und die Renault-Nissan-Allianz, sondern auch für die gesamte Automobilindustrie ein wichtiger Meilenstein“, betonte Nissan Präsident und CEO Carlos Ghosn aus Anlass des offiziellen Produktionsstarts des LEAF am 22. Oktober. „Die Haltung der Konsumenten ist eindeutig. Sie wollen nachhaltige und erschwingliche Mobilität. Die Allianz bietet als Technologie-Vorreiter genau solche Fahrzeuge an, verbunden mit der Zuverlässigkeit und jenem Grad an Fahrspaß und Leistung, den die Kunden erwarten. Der qualitativ hochwertige und innovative Nissan LEAF wird weltweit die Erwartungshaltung der Käufer an die Automobilproduzenten radikal ändern.“

Der Nissan LEAF läuft im Werk Oppama parallel zu konventionell angetriebenen Modellen wie dem Nissan JUKE und dem CUBE vom Band. Ein Teil der Fertigungsstraßen wurde jedoch eigens für das neue Modell abgewandelt: So werden in dem Bereich, in dem gewöhnlich Benzintanks montiert werden, nun die Batterien installiert. Des Weiteren gelangen E-Motoren und Inverter an den sonst für den Einbau der Verbrennungsmotoren reservierten Stationen zum Einbau. Eine hohe Fertigungsqualität und -effizienz wird über den gesamten Produktionsprozess durch den Nissan Production Way (NPW) garantiert.

Die hochmodernen Lithium-Ionen-Batterien des Nissan LEAF stellt die Automotive Energy Supply Corporation (AESC) in ihrem japanischen Werk Zama her. AESC ist ein Joint-venture-Unternehmen zwischen Nissan und der NEC Corporation. Die aus jeweils vier Zellen bestehenden Batteriemodule werden in Zama vorgefertigt und dann in das nahe gelegene Oppama transportiert, wo dann je 48 Einheiten in einen Nissan LEAF eingebaut werden. Die Jahreskapazität für den LEAF in Oppama beträgt 50.000 Einheiten.

Hidetoshi Imazu, Executive Vice President für Fertigung, sagt: „Oppama fungiert als ‚Mutterwerk‘ für den Nissan LEAF. Wir werden alle hier gemachten Erfahrungen und unser komplettes Know-how an alle Werke weitergeben, die in Zukunft ebenfalls Elektroautos von Nissan bauen.“ Als künftige Standorte für E-Modelle von Nissan stehen bereits Smyrna (im US-Bundesstaat Tennessee) und Sunderland im Nordosten Englands fest. Der Produktionsstart des Zero Emission-Fahrzeugs in Smyrna ist auf Ende 2012 terminiert; in Sunderland sollen Anfang 2013 die Bänder anlaufen. Sind alle drei Werke „am Netz“, wird Nissan über eine Gesamtkapazität von 250.000 Einheiten des LEAF verfügen.

Der Nissan LEAF ist das erste, zu 100 Prozent rein elektrisch betriebene Zero Emission-Fahrzeug der Renault/Nissan-Allianz. Zusammen mit seinem französischen Partnerunternehmen strebt Nissan damit die weltweite Technologieführerschaft bei der Elektromobilität an. Bis heute hat die Allianz global über 80 Abkommen mit Regierungen, großen Städten und Unternehmen abgeschlossen, welche die Pläne von Nissan zu einem abgasfreien Individualverkehr tatkräftig unterstützen wollen.
Zurück zur Übersicht
Neuere Nachrichten:Ältere Nachrichten:

Zufällige Bilder aus unserer Bildgalerie:

Ford Focus
Ford Focus
VW L1
VW L1
BMW Concept 6 Series Coupe
BMW Concept 6 Series Coupe
Citroen DS3 - Kühlergrill
Citroen DS3 - Kühlergrill
 
Ratgeber
Auch für diesen Hund gibt es eine geeignete Sicherung. - Foto: unsplash.com
Ein Hund ist im Auto dann sicher unterwegs, wenn er mit einer zum Fahrzeug passenden, fest verankerten Transportbox oder einem geeigneten Gurtsystem gesichert mitfährt; im Kofferraum kann ein Trenngitter ... mehr ...
 
Ratgeber
Elektroauto an der Ladesäule - im E-Auto-Abo bleibt das Restwertrisiko beim Anbieter. / Foto: A. Krebs auf pixabay.com
Du überlegst, auf ein Elektroauto umzusteigen, willst dich aber nicht festlegen? Dann bist du nicht allein: Kaufpreis, unklarer Wiederverkaufswert und rasche Technologiesprünge bremsen viele E-Mobilitäts-Einsteiger ... mehr ...
 
Ratgeber
Ein regelmäßiger Ölwechsel ist unverzichtbar. - Foto: pixabay.com
Im Ölregal scheint 5W-30 allgegenwärtig zu sein. Also greifen viele Autofahrer beim anstehenden Ölwechsel reflexartig zu genau dieser Sorte und füllen im ungünstigen Fall ein Öl ein, das für ihren ... mehr ...
 
Neue Bildgalerien

Der neue VW ID. Tiguan
Der ID.4 bekommt ein Facelift und einen echten Namen. Obwohl das eigentlich mehr als ein Facelift ist.

Preview: Der neue ID. Tiguan
Der Nachfolger des ID.4 heißt wie erwartet ID. Tiguan und wurde nun erstmals relativ unverhüllt gezeigt.

Der neue Nissan Pixo
Unverkennbar abgeleitet vom Twingo, aber weg von nur niedlich: Der Nissan Pixo

Der neue ID.3 GTI
Endlich trägt auch das Performance Modell des ID.3 das Kürzel GTI.

Nissan Kicks
Nissan bringt den neuen Crossover Kicks nach Europa. Produziert wird im Werk Sunderland in Großbritannien.

Toyota Aygo-X Facelift
Bildgalerie zum Facelift des Toyota Aygo-X

Der neue Audi A2 e-tron
Ein Urgestein kehrt in verschärfter Form und elektrisch zurück: Der Audi A2 wird zum e-tron.

Facelift des Mercedes C-Klasse T-Modells
Auch die Kombivariante der C-Klasse, also bei Mercedes das T-Modell, erhält das Facelift zum Modelljahr 2027

Facelift des Mercedes C-Klasse T-Modells
Auch die Kombivariante der C-Klasse, also bei Mercedes das T-Modell, erhält das Facelift zum Modelljahr 2027
 
© Dynamic Works Software & Technology GmbH • 2026