Erinnerungen von zwölf Zeitzeugen erstmals auf einem Hörbuch.

Von Zwangsarbeit im Volkswagenwerk erzählen.

Wolfsburg, 04. Dezember 2007 - Unter dem Titel „’Niemand wusste, was morgen sein würde.’ Ehemalige Zwangsarbeiter des Volkswagenwerks erinnern sich.” präsentiert die Historische Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft eine Publikation besonderer Art: eine Hörbuch-Doppel-CD mit den Tagebücher, Briefen und Erinnerungen ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die von professionellen Schauspielern gesprochen werden.

Ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ermöglichen authentische Zugänge zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen im Volkswagenwerk und in der damaligen „Stadt des KdF-Wagens". Zwölf Zeitzeugen der Zwangsarbeit aus verschiedenen Ländern Europas berichten – jetzt erstmals auf einem Hörbuch - von ihrem Alltag und Überlebensstrategien im Rüstungsbetrieb am Mittellandkanal. „Wir setzen", so Manfred Grieger, Leiter Historische Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft, „unsere Arbeit zur Bewahrung der Erinnerung fort und wollen mit dem Medium ’Hörbuch’ auch das Interesse junger Menschen wecken." Michael Riffel, Geschäftsführer des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen Aktiengesellschaft, betonte, dass „dieses Hörbuch in einzigartiger Weise die Unmittelbarkeit der Erfahrungen der Opfer zum Ausdruck bringt".

Die Dramaturgie, Regie und Herstellung der Hörbuch-Doppel-CD mit einer Laufzeit von 145 Minuten übernahmen Gilbert Holzgang (Theater Zeitraum Braunschweig) und der Pianist Jan-Heie Erchinger (Jazzkantine). Die Texte stammen aus den in der von der Historischen Kommunikation herausgegebenen Reihe „Historische Notate" publizierten Selbstzeugnissen, deren letzter Band „Olga und Piet. Eine Liebe in zwei Diktaturen" 2006 erschien. Das Hörbuch ist im Buchhandel für 14,90 € erhältlich.


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