Damit Neuanschaffung eines Volkswagen Crafter Kombi möglich

Volkswagen Mitarbeiter spenden 30.000 Euro an Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel

Wolfsburg/Helmstedt, 10. April 2008 - Die Volkswagen Belegschaft spendet 30.000 Euro an die Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel. Die Einrichtung für körperlich und geistig behinderte Menschen münzte die Spende um in einen neuen Volkswagen Crafter Kombi. Das rollstuhlgerechte Nutzfahrzeug übernimmt den Fahrdienst für die Beschäftigten der Werkstätten für behinderte Menschen in Helmstedt.

Michael Riffel, Geschäftsführer des Gesamtbetriebrates von Volkswagen, und Theresia Sahelijo vom Volkswagen Personalwesen übergaben Fahrzeug und Schlüssel am Donnerstag in Helmstedt an den Vorsitzenden der Lebenshilfe Jörg Reuter, Kassenwartin Irene Bode sowie an Werkstattleiter Dieter Pasemann und Andreas Hein, Vorsitzender des Werkstattrates. 

„Die Lebenshilfe leistet in unserem Nachbarkreis Helmstedt seit Jahrzehnten exzellente Integrationsarbeit für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen“, sagte Riffel. Ihre vielfältigen Einrichtungen ermöglichten behinderten Menschen, weitgehend selbstständig zu leben. „Diese Leistung honorieren unsere Kolleginnen und Kollegen mit der heutigen Spende.“ Sahelijo betonte den besonderen sozialen Stellenwert von Mobilität: „Für vielfältige Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung ist Mobilität eine wesentliche Voraussetzung. Deshalb freuen wir uns mit der Lebenshilfe über das neue Allzweckfahrzeug für Arbeit und Freizeit.“

Seit 1966 setzt sich die Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel für geistig und körperlich behinderte Menschen ein, betreut und fördert sie. Rund 50 Männer und Frauen nutzen differenzierte Wohnangebote und haben bei der Lebenshilfe auch ihr Zuhause gefunden. In der Kreisstadt Helmstedt betreibt die Lebenshilfe drei Werkstätten mit 250 behinderten Beschäftigten und 27 hauptamtlichen Mitarbeitern. Die Werkstätten bieten Möglichkeiten zur Berufsbildung und Ausübung von behinderten-gerechten Tätigkeiten sowie zur speziellen Förderung von schwer- und mehrfachbehinderten Menschen in Einzelgruppen.


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