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Informationen zum Mercedes-Benz GLE

 
Variantenfamilie GLE167: GLEGLE CoupeAMG GLE SUV

Design - Mercedes-Benz GLE

Shortfacts

Baujahr: 2019 -
Segment: SUV
Nachfolger: k.A.
Lichttechnik nach dem zweiten Facelift (04/2026)
Im neuen GLE kommt optional die weiterentwickelte DIGITAL LIGHT Generation von Mercedes-Benz zum Einsatz, die auf Mikro-LED-Technologie („pixilierte LED“) in Kombination mit einer leistungsfähigen Steuerchip-Architektur basiert. Durch die erhöhte Integrationsdichte der Mikro-LEDs wächst das hochaufgelöste Beleuchtungsfeld um rund 40 Prozent. Dies ermöglicht eine signifikant gesteigerte Lichtleistung sowohl im Fernlichtbetrieb als auch bei projektionsbasierten Funktionen auf der Fahrbahn.

Parallel dazu wurde die Energieeffizienz deutlich verbessert: Das Lichtmodul reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zur Vorgängergeneration um bis zu 50 Prozent. Auch konstruktiv ergeben sich Vorteile: Die Scheinwerfer sind infolge der kompakteren Mikro-LED-Bauweise sowie der Systemintegration auf ein zentrales Steuergerät um mehr als 25 Prozent leichter ausgeführt. Dies trägt sowohl zur Effizienz als auch zur Reduktion von Materialeinsatz und Ressourcenverbrauch bei.

Die gesamte Softwarearchitektur ist vollständig in das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) integriert und wird überwiegend inhouse entwickelt. Dies ermöglicht eine höhere Funktionsintegration, schnellere Updatezyklen sowie eine präzisere Abstimmung der Lichtfunktionen auf das Gesamtfahrzeug.

Das weiterentwickelte ULTRA RANGE Fernlicht erreicht eine Reichweite von bis zu 600 Metern und kann erstmals adaptiv geschwenkt werden, um die Fahrbahnausleuchtung situationsabhängig zu optimieren. Die Teilfernlicht-Funktion wurde funktional erweitert und verbessert insbesondere die Detektion schwach beleuchteter Verkehrsteilnehmer, ohne entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge zu blenden.

Erstmals ist das Teilfernlicht vollständig in die Kurvenlichtfunktion integriert und folgt deren dynamischer Bewegung. Grundlage hierfür ist eine erweiterte Sensorfusion aus Kameradaten und hochauflösenden Kartendaten, wodurch der Straßenverlauf noch präziser antizipiert werden kann. Die gesteigerte Erkennungsleistung erhöht die Robustheit des Systems insbesondere unter schwierigen Sichtbedingungen.

Die Funktion Teilfernlicht ist zudem nun auch im US-Markt verfügbar und erfüllt die dort geltenden regulatorischen Anforderungen.
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