Informationen zum VW up!

Variantenfamilie up! I: up!Cross up!e-up!

Fahrwerk - VW up!

Shortfacts

Baujahr: 2011 -
Segment: Minis
Vorgänger:VW Fox
Nachfolger: k.A.
5 Gänge vorwärts – manuell
Eigens auf die Dreizylinder-Benziner abgestimmt wurden die neuen 5-Gang-Getriebe in Aluminiumbauweise. Die konventionell manuell schaltbare Version mit der Bezeichnung MQ100 bringt inklusive Öl lediglich 25 kg auf die Waage und ist damit das weltweit leichteste Getriebe dieser Drehmomentklasse (serienmäßig mit Schaltempfehlung und Ganganzeige in den Instrumenten kombiniert). Das Getriebe baut mit einer Länge von 341 mm und 462 mm Breite zudem sehr kompakt.

5 Gänge vorwärts – automatisch
Ebenfalls neu ist die automatisierte Version des Getriebes; mit einem Gewicht von weniger als 30 kg gehört das SQ100 zu den leichtesten Automatikgetrieben, die jemals gebaut wurden. Das automatisierte Schaltgetriebe bietet die Stufen „D", „N" und „R"; alternativ kann der Fahrer jederzeit in einen manuellen Schaltmodus wechseln. Im Automatikmodus „D" wählt das Getriebe den jeweils verbrauchsoptimierten Schaltzeitpunkt und Vorwärtsgang und senkt so gegenüber der manuellem Version nochmals den Verbrauch. Interessant: Die Getriebeentwickler stellten fest, dass in der Automatikversion im Fahrbetrieb doppelt so viele Schaltvorgänge erfolgen, wie in Verbindung mit dem manuellen Getriebe. Gegenüber einer konventionellen Automatik mit Wandlerüberbrückungskupplung gibt es während des Betriebs des Autos einige Unterschiede: Das besonders effiziente automatisierte Schaltgetriebe kommt ohne die Parkstufe „P" aus. Deshalb wird der up! auch nicht in „P" (wie sonst üblich), sondern in „N" (Leerlauf) gestartet. Vorteil: Da der Wagen auch in „N" abgestellt wird, muss der Fahrer beim Starten nicht erst in „P" schalten.

5. Gang als Economy-Fahrstufe
Beide Getriebe sind für ein maximales Eingangsdrehmoment von 120 Nm ausgelegt. Sowohl die Schalt- als auch Automatikversion besitzt zudem einen lang übersetzten fünften Gang. Durch diese Economy-Fahrstufe werden bei höheren Geschwindigkeiten die Drehzahlen und damit die Akustik- und Abgasemissionen sowie natürlich der Verbrauch gesenkt. Angeboten wird das SQ100 in Verbindung mit den 2 Benzinmotoren des up!.

up! start in Deutschland mit serienmäßigem ESP

Volkswagen setzt seit der Einführung des ersten Polo, Golf und Passat auf den Frontantrieb. Seitdem sind nahezu 4 Jahrzehnte vergangen, in denen das Prinzip des Volkswagen Frontantriebs immer weiter perfektioniert wurde. Spätestens seit der Einführung des elektronischen Stabilisierungsprogramms gilt zudem, dass die Allianz aus Frontantrieb und ESP die aktive Sicherheit revolutioniert hat. Auch der neue up! wird in Ländern wie Deutschland serienmäßig mit ESP angeboten. Integriert ist das System in den Verbund aus einer McPherson-Vorderachse und einer Verbundlenker-Hinterachse. Ziel war es, mit diesem Layout ein sehr neutrales, hochsicheres und komfortables Fahrwerk zu realisieren, ohne dabei die insbesondere für einen Kleinwagen sensiblen Kosten aus den Augen zu verlieren.

Kompakte und leichte Achsen

Die angetriebene Vorderachse des up! ist, wie skizziert, als McPherson-System mit radführenden Federbeinen und Dreiecksquerlenkern ausgeführt. Zentraler Bestandteil ist ein Hilfsrahmen, an dem die einschaligen Querlenker angebunden sind und der den direkt am Federbein angebundenen Stabilisator, die Lenkung sowie die Pendelstütze der Aggregatelagerung aufnimmt. Gefertigt wird der leichte aber sehr steife Hilfsrahmen aus einem hochfesten Stahl mit nur 1,8 mm Wandstärke. Die Verbundlenkerhinterachse zeichnet sich ebenfalls durch niedriges Gewicht und eine sehr kompakte Bauweise aus. Optional wird es den up! zudem mit einem Sportfahrwerk geben; in diesem Fall steht die Karosserie des mit einer strafferen Feder-Dämpferabstimmung ausgestatteten Volkswagen um 15 mm tiefer auf der Straße.

Sparsame Servolenkung
Serienmäßig sind alle Versionen des up! mit einer elektromechanischen Servolenkung ausgestattet. Volkswagen setzt Lenksysteme dieser Art auch in zahlreichen anderen Modellen ein. Großer Vorteil: Die elektromechanische Servolenkung arbeitet bedarfsgerecht, also nur dann, wenn sie benötigt wird. Und das spart bis zu 0,2 l/100 km Kraftstoff. Ein weiterer Vorteil ist die Programmierbarkeit des Systems; so kann die Lenkung zum Beispiel sportlich-direkter oder komfortabler abgestimmt werden. Im Fall des up! verbessert der gewählte Grad der aktiven Rückstellung in die Mittellage sowohl den Lenkkomfort als auch das Sicherheitsgefühl. Die wichtige Mittenrückführung über kleinste Lenkwinkel und das sich geschwindigkeitsabhängig aufbauende Lenkmoment vermitteln eine sehr hohe Präzision. Von Anschlag zu Anschlag ergeben sich beim up! exakt 2,9 Lenkradumdrehungen.

Standfeste Bremsanlage
An der Vorderachse verzögert der up! mit komplett neu entwickelten, innenbelüfteten 14-Zoll-Scheibenbremsen. Gegenüber den bislang im Unternehmen eingesetzten Bremsscheiben dieser Größenordnung konnte Volkswagen das Gewicht (pro Fahrzeug) um 1,5 Kilogramm senken; auch das spart Kraftstoff. Die Reduzierung der ungefederten Massen wirkt sich zudem positiv auf den Fahrkomfort aus. Hinten setzt Volkswagen eine vom Polo abgeleitete Trommelbremse ein, die ideal zum Leistungsspektrum und Gewicht des up! passt. Ein 9-Zoll-Bremskraftverstärker optimiert die Verzögerungsleistung. Clever: Das Leistungsspektrum der Bremse ist in 2 Kennfelder unterteilt. Im Komfortbremsbereich steht die gute Dosierbarkeit im Fokus. Ist indes eine kräftigere Verzögerung erforderlich, wird das zweite Kennfeld mit einem höheren Verstärkungsfaktor aktiviert. Das sogenannte Fußkraftniveau wird dadurch bei hohen Verzögerungen deutlich reduziert und die Sicherheit letztendlich verbessert. In Märkten wie Deutschland wird der neue up! zudem serienmäßig mit dem elektronischen Stabilisierungsprogramm ESP ausgeliefert. Ebenfalls an Bord: das Antiblockiersystem ABS.

Nachrichten zur Modellfamilie VW up!

DatumTitel
01.03.2016VW Livestream Genfer Autosalon 2016
18.03.2013VW präsentiert den e-up!
12.02.2013cheer up! – neues Sondermodell vom mini-VW
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