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Assistenzsysteme
Fahrassistenzsysteme zum Marktstart (02/2026)
Die Fahrerassistenzsysteme des K4 umfassen eine Vielzahl elektronischer Unterstützungsfunktionen:
Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (Smart Cruise Control, SCC) erfasst mithilfe eines Radarsensors den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und passt die Geschwindigkeit automatisch an. Wird der Verkehrsfluss wieder frei, beschleunigt das System den K4 auf den zuvor eingestellten Wert. Die navigationsbasierte Version 2.0 mit Stop-and-go-Funktion (Navigation-based Smart Cruise Control, NSCC mit S&G) kann das Fahrzeug bei Bedarf bis zum Stillstand abbremsen und anschließend wieder beschleunigen. Durch die Einbindung von Navigationsdaten werden außerdem Kurven, Gefällestrecken und geltende Tempolimits frühzeitig berücksichtigt.
Der aktive Spurhalteassistent mit Lenkeingriff (Lane Keeping Assist, LKA) überwacht mithilfe einer Frontkamera die Fahrspur. Erkennt das System ein unbeabsichtigtes Verlassen der Spur, warnt es den Fahrer optisch und akustisch und unterstützt durch korrigierende Lenkbewegungen beim Halten der Spur.
Der aktive Totwinkelassistent mit Lenk- und Bremseingriff (Blind-Spot Collision-Avoidance Assist, BCA) nutzt Radarsensoren, um Fahrzeuge im toten Winkel zu erkennen. Bei einem geplanten Spurwechsel warnt das System vor einer möglichen Kollision und greift im Notfall automatisch durch Brems- und Lenkeingriffe ein. Dies gilt auch für Situationen wie das Ausparken aus parallel zur Fahrbahn angeordneten Parklücken.
Der Totwinkelassistent mit Monitoranzeige (Blind-Spot View Monitor, BVM) ergänzt diese Funktion durch eine visuelle Darstellung. Beim Setzen des Blinkers wird das Kamerabild der jeweiligen Fahrzeugseite im digitalen Kombiinstrument eingeblendet und ermöglicht so einen direkten Blick in den toten Winkel.
Der Auspark-Kollisionsvermeidungsassistent (Parking Collision-Avoidance Assist, PCA) überwacht beim langsamen Rückwärtsfahren den Bereich hinter dem Fahrzeug mithilfe von Kamera und Ultraschallsensoren. Erkennt das System Hindernisse oder Fußgänger, warnt es den Fahrer und kann automatisch eine Bremsung einleiten.
Der Ausstiegswarner (Safe Exit Warning, SEW) erkennt sich von hinten nähernde Fahrzeuge oder Fahrräder, wenn Insassen die hinteren Türen öffnen möchten. In Verbindung mit dem Ausstiegsassistenten (Safe Exit Assist, SEA) können die Türen bei Gefahr automatisch verriegelt werden; zusätzlich erfolgen optische und akustische Warnhinweise.
Der Autobahnassistent (Highway Driving Assist, HDA) unterstützt den Fahrer auf Schnellstraßen durch automatisches Beschleunigen, Bremsen und Lenken innerhalb der Spur, wobei die Hände am Lenkrad bleiben müssen. Das System hält die eingestellte Geschwindigkeit, wahrt den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Verkehr und kann erkannte Tempolimits berücksichtigen.
Der weiterentwickelte Autobahnassistent 2.0 (Highway Driving Assist, HDA 2.0) erweitert diese Funktionen um zusätzliche Assistenz, unter anderem beim Spurwechsel. Neben der Spurzentrierung, der Abstandskontrolle und der Geschwindigkeitsregelung kann das System bei gesetztem Blinker – ab einer bestimmten Geschwindigkeit – selbstständig einen Spurwechsel durchführen. Außerdem unterstützt es dabei, einen sicheren seitlichen Abstand wiederherzustellen, wenn sich ein Fahrzeug auf der Nachbarspur stark annähert. Auch hier ist eine permanente Überwachung durch den Fahrer erforderlich, und die Hände müssen am Lenkrad bleiben.
Die Rundumsichtkamera (Surround View Monitor, SVM) unterstützt den Fahrer beim Rangieren und Manövrieren. Vier Weitwinkelkameras an Front, Heck und Fahrzeugseiten erfassen die Umgebung und erzeugen daraus eine virtuelle 360-Grad-Draufsicht aus der Vogelperspektive, die auf dem Navigationsdisplay angezeigt wird. Die Funktion ist bei niedrigen Geschwindigkeiten bis etwa 20 km/h aktiv.
Der sensorgesteuerte Insassenalarm (Rear Occupant Alert, ROA) überwacht mithilfe von Ultraschallsensoren den Fondbereich eines verriegelten Fahrzeugs. Werden dort Bewegungen erkannt – etwa durch ein zurückgelassenes Kind oder Haustier – informiert das System den Fahrer durch optische und akustische Warnsignale.
Der Spurfolgeassistent (Lane Follow Assist, LFA) nutzt Kameras zur Erkennung der Fahrbahnmarkierungen sowie Radarsensoren zur Orientierung am vorausfahrenden Verkehr. Das System hält das Fahrzeug innerhalb der Fahrspur möglichst mittig, während der Fahrer weiterhin die Hände am Lenkrad behalten muss. Der Assistent arbeitet in einem Geschwindigkeitsbereich von etwa 0 bis 130 km/h.