Ziele möglicherweise nicht erreichbar.
Energiewende auf der Kippe?
Die Zweifel an der im Schatten der Atomkatastrophe von Fukushima eingeleiteten Energiewende werden nun auch in Regierungskreisen immer lauter.
Mittlerweile haben zumindest der Umweltminister Peter Altmeier sowie auch der Vorsitzende der FDP, Philipp Rösler, mit einigen Äußerungen gegenüber großen Medien Spekulationen über die Machbarkeit entfacht.
Nicht nur, dass für den Süden nicht ausreichend Stromtrassen zur Verfügung stehen und der im Juni beschlossene Netzausbau eine "Mini"-Lösung ist, auch der Verkauf von Elektroautos als zweites Ziel der Energiewende läuft nur äußerst schleppend. Kein Wunder, bei den derzeit verlangten Preisen, die im Regelfall nahezu bei dem doppelten eines konventionell betriebenen Autos liegen. Vor allem bei Stadtautos und Kleinwagen kommt dieser Effekt zum Tragen.
Hinzu kommt, dass der CO2-Ausstoß bei dem derzeitigen Energiemix in Deutschland kaum unterhalb der Grenze liegt, die andere Autos mit effizienten Diesel- oder teilweise auch Benzinmotoren an Schadstoffen produzieren. Die Kernfrage wird weiterhin sein: Was gelingt zuerst - schnelle Reduktion von Schadstoffen bei der Stromproduktion oder Verbrauchssenkung bei den Autos?
Derzeit jedenfalls scheint es, dass das Vorhaben von 1 Mio. Elektroautos bis 2020 auf unseren Straßen in weiter Ferne steht. Und woher im Ernstfall dieser Mehrverbrauch an Strom kommen soll, will auch nicht recht transparent werden.
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