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Informationen zum VW ID. Polo

 

Produktion - VW ID. Polo

Shortfacts

Baujahr: 2026 -
Segment: Kleinwagen
Vorgänger:k.A.
Nachfolger: k.A.
Batterieproduktion gestartet (03/2026)
Wie der gesamte neue ID. Polo und auch der Cupra Raval werden auch die Batterien im spanischen Seat-Werk Martorell zusammengebaut. Ende März verkündete Seat nun den Start der Serienproduktion. Das Batteriewerk hat eine Kapazität von 300.000 Einheiten pro Jahr - an extremen Tagen können sogar bis zu 1.200 Batterien produziert werden.

Die Montage der Batteriesysteme beginnt dann mit zwei parallelen Arbeitsschritten: der Vormontage der elektrischen Komponenten und dem Stapeln der Batteriezellen auf zwei Linien unter Verwendung der Cell-to-Pack-Technologie, die ein effizienteres Batteriesystem ermöglicht.
Diese Linien werden täglich 3.600 Stapel mit fast einer halben Million Schweißpunkten produzieren.

Nachdem das Batteriesystem vollständig montiert und versiegelt wurde, durchläuft es abschließende Qualitätsprüfungen auf den Prüfständen, um maximale Sicherheit und Leistung zu gewährleisten. Im letzten Schritt werden die fertigen Batteriesysteme dann automatisch über eine 600 Meter lange Brücke zur Produktionslinie des CUPRA Raval und des ID. Polo transportiert, wodurch eine kontinuierliche Versorgung gewährleistet wird, die genau auf das Produktionstempo abgestimmt ist.

Produktion bei SEAT im Stammwerk Martorell (03/2026)
Nix für Deutschland: Der VW ID. Polo wird im spanischen Martorell.

Einer der modernsten Pressstraßen der Welt (03/2026)
Die aus sechs Pressen bestehende Pressenstraße gehört zu den modernsten der Welt und soll zur Produktion von bis zu vier Millionen Karosserieteilen pro Jahr für die kommenden Modelle CUPRA Raval und Volkswagen ID. Polo eingesetzt werden. Derzeit werden mit den Pressen bereits Teile für die aktuellen Serienmodelle des Unternehmens gestanzt.

Die Presse verfügt über die neueste Technologie und zeichnet sich durch ihre hohe Produktivität aus. „Dank ihrer 15 Hübe pro Minute können wir mehr Teile in kürzerer Zeit mit maximaler Effizienz stanzen“, erklärt Alicia Molina, Direktorin für Produktionsprozessentwicklung bei SEAT und CUPRA. Diese Effizienz wird auch durch die Verkürzung der Zeit für den Werkzeugwechsel verbessert, wodurch bis zu 15 Wechsel pro Tag zur Herstellung verschiedener Teile möglich sind. „Durch die vollständige Automatisierung dieses Prozesses ist es uns gelungen, die Zeit für den Werkzeugwechsel auf nur fünf Minuten zwischen der Fertigstellung des letzten Teils einer Serie und dem Beginn der Produktion des ersten Teils der nächsten Serie zu verkürzen“, sagt Jose Arreche, Direktor des SEAT und CUPRA Werks in Martorell.

Die PXL-Presse in Zahlen:

- 6 Presswerke
- 81.000 kN Kraft
- 15 Hübe pro Minute
- 5 Minuten zum Wechseln der Werkzeuge
- 3.000 extrahierte Datenpunkte pro Stanzvorgang
- 4 Millionen Teile pro Jahr
- 40 Monate Entwicklung und Bauzeit
- 9 Meter tiefe Grube
- 20 Meter tiefe Pfahlgründungen
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