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Informationen zum BMW i3 2026

 

Antrieb, Motoren

Shortfacts

Baujahr: 2026 -
Segment: Mittelklasse
Vorgänger:BMW i3
Nachfolger: k.A.
Zwei E-Maschinen mit SSM- und ASM-Technologie im i3 50 xDrive (03/2026)
Der BMW i3 50 xDrive verfügt über jeweils eine E-Maschine an der Vorder- und an der Hinterachse. Sie sorgen gemeinsam für eine Systemleistung von 345 kW/469 PS, das Drehmoment beträgt 645 Nm.

Die Synchronmaschine mit elektrischer Erregung (SSM) besteht aus einem Stator, der ein Magnetfeld erzeugt, sowie einem Rotor mit elektrisch erregten Elektromagneten. Im Unterschied zu Maschinen mit Permanentmagneten lässt sich das Magnetfeld im Rotor gezielt regulieren. Dadurch kann es bei geringer Last reduziert werden, um Verluste zu minimieren, während bei hoher Last ein stärkeres Magnetfeld aufgebaut wird. Dies ermöglicht ein hohes Drehmoment sowie eine konstante Leistungsabgabe bis zur Maximaldrehzahl.

Die Steuerung des Systems erfolgt über einen Inverter, der den Gleichstrom der Batterie in Wechselstrom umwandelt. Gleichzeitig übernimmt er die Regelung der Rotorerregung sowie sämtliche Steuer- und Überwachungsprozesse, wodurch ein Betrieb im optimalen Wirkungsgrad sichergestellt wird.

Im BMW i3 50 xDrive wird die SSM durch einen Asynchronmotor (ASM) an der Vorderachse ergänzt. Dieser arbeitet nach dem Induktionsprinzip und verfügt über einen Rotor aus Aluminiumstäben, die über Kurzschlussringe verbunden sind. Das Drehmoment entsteht durch induzierte Ströme infolge eines Drehzahlunterschieds (Schlupf) zwischen Statorfeld und Rotor. Der ASM zeichnet sich durch eine robuste, hitzeunempfindliche und kompakte Bauweise aus und kommt ohne Permanentmagnete oder elektrische Erregung aus.

Die Kombination beider Maschinenarten führt zu Effizienz- und Kostenvorteilen: Im Vergleich zur Vorgängergeneration werden Energieverluste um bis zu 40 Prozent reduziert, das Gewicht des Antriebssystems um rund 10 Prozent verringert und die Herstellungskosten um etwa 20 Prozent gesenkt.

Die SSM des neuen BMW i3 entsteht im oberösterreichischen BMW Group Werk Steyr, die Hochvoltbatterie im ungarischen BMW Group Werk Debrecen. Das BMW Group Werk Landshut steuert den Energy Master hinzu.

i3 Vorstellung: Die Batterie (03/2026)
Die sechste Generation der BMW eDrive Technologie ermöglicht höhere Ladeleistungen und größere Reichweiten. Zum Einsatz kommt dabei eine 800-Volt-Architektur mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW. Unter entsprechenden Bedingungen können so innerhalb von zehn Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite nachgeladen werden (gemäß ISO 12906 im WLTP-Zyklus; Angabe für den BMW i3 50 xDrive).

Die für die sogenannte „Neue Klasse“ vollständig neu entwickelte eDrive Technologie umfasst sowohl Hardware- als auch Softwarekomponenten und zielt auf Verbesserungen bei Energiedichte, Ladeleistung und Reichweite ab. Im Vergleich zu früheren Generationen von BMW Hochvolt-Systemen ergeben sich dadurch verkürzte Ladezeiten.

Der BMW i3 50 xDrive kann an 800-Volt-Gleichstrom-Schnellladestationen mit bis zu 400 kW laden. Eine integrierte Steuereinheit mit Umschaltmatrix ermöglicht zudem die Nutzung von 400-Volt-DC-Ladestationen. Beim Laden mit Wechselstrom (AC) ist optional eine Ladeleistung von bis zu 22 kW verfügbar.

Erste Werte für den BMW i3 50 xDrive (03/2026)
In einer Mitteilung über die Testfahrten in Arjeplog in Schweden hat BMW auch erste Daten zu den Antriebseinheiten gepackt.

Demnach wird es einen i3 50 xDrive geben, der mit einer Peakleistung von etwa 345 kW (469 PS) aufwarten wird. 645 Nm Drehmoment soll es auf die Straße bringen wollen.

Zum Einsatz kommt im Fahrzeug die sechste Generation des BMW eDrive, die in jedem Fall im i3 auf 800 Volt Technik basiert. Schnelladung ist dabei garantiert und das will BMW mit einer maximalen Ladegeschwindigikeit von 400 kW untermauern.
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