Informationen zum Fiat Panda

Antrieb, Motoren

Shortfacts

Baujahr: 2012 -
Segment: Minis
Vorgänger:Fiat Panda
Nachfolger: k.A.
Fiat Panda 1.2 8V - Einstiegsbenziner mit 51 kW (69 PS)
Der Vierzylinder-Benziner 1.2 8V stellt die jüngste Entwicklungsstufe (EVO II) der FIRE-Motorenfamilie dar, die es insgesamt auf inzwischen über zehn Millionen produzierte Einheiten bringt. Der neue Fiat Panda 1.2 8V bietet eine Höchstleistung von 51 kW (69 PS) bei 5.500 min-1 und ein maximales Drehmoment von 102 Nm bei 3.000 min-1.
Das Basismodell des neuen Kleinwagens erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 164 km/h. Aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt es in 14,2 Sekunden. Im Normzyklus liegt der Durchschnittsverbrauch bei 5,2 Liter/100 km (kombiniert), die CO2-Emissionen betragen 120 g/km.

Fiat Panda TwinAir - Zweizylinder-Turbobenziner mit 63 kW (85 PS)
Für den neuen Fiat Panda steht erstmals auch das TwinAir-Triebwerk zur Verfügung. Ausgerüstet mit deinem Turbolader produziert der revolutionäre Motor aus einem Hubraum von nur 875 Kubikzentimeter kräftige 63 kW (85 PS) bei 5.500 Umdrehungen. Das maximale Drehmoment von 145 Nm liegt im breiten Drehzahlbereich zwischen 1.900 und 3.000 an. Der Zweizylinder-Turbobenziner beschleunigt den Fiat Panda TwinAir in 11,9 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 177 km/h.

Der CO2-Wert von nur 99 Gramm pro Kilometer ist bereits sehr gut. In Kombi-nation mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic (Sonderausstattung) erreicht der innovative Zweizylinder sogar nur 95 g/km - eine Leistung, die den neuen Fiat Panda TwinAir zu einem der umweltschonendsten Pkw macht. Wird nur wenig Motorkraft benötigt (z. B. im Stopp&Go-Verkehr), kann durch Aktivierung des ECO-Modus die Leistung auf 57 kW (78PS) und das Drehmoment auf 100 Nm begrenzt werden. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch vor allem im Stadtverkehr spürbar reduziert.

Das von Fiat Powertrain Technologies (FPT) mit einem Investitionsvolumen von rund 350 Millionen Euro entwickelte TwinAir-Triebwerk stellt modernste Technologie zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs dar. Die vorbildlich hohe Effizienz erreicht der Zweizylinder durch drei Faktoren, die bei diesem Treibwerk erstmals miteinander kombiniert wurden. So ist der auf 875 Kubikzentimeter verringerte Hubraum ein deutliches Beispiel für das sogenannte Downsizing, also die Verwendung vergleichsweise kleiner Motoren. Gleichzeitig sorgt ein Turbolader für eine Leistung und ein Drehmoment auf dem Niveau eines wesentlich größeren Vierzylinders. Und schließlich ermöglicht das ebenfalls von Fiat Powertrain Technologies entwickelte MultiAir-System die völlig variable Steuerung der Einlassventile.

MultiAir ersetzt die in konventionellen Motoren übliche Nockenwelle, mit der die Ventile mechanisch gegen den Druck einer Feder geöffnet werden, auf der Einlassseite durch eine elektrohydraulische Betätigung. Dadurch wird eine variable und zylinderselektive Steuerung der Ventilöffnungszeiten sowie des Ventilhubs ermöglicht. So können die Ventile je nach Lastanforderung an den Motor beispielsweise lange und weit oder nur kurz und wenig geöffnet werden. Auch der Öffnungszeitpunkt der Ventile kann - in Relation zur Bewegung des Kolbens - variiert werden, die Techniker sprechen von „früher" oder „später" Öffnung. Sogar ein mehrfaches Öffnen im Verlauf eines einzigen Arbeitstaktes ist realisierbar. Dadurch lässt sich die Verbrennung im Zylinder optimal steuern, die Entstehung von Schadstoffen wird deutlich reduziert.

Zusätzlich erlaubt die MultiAir-Technologie den Verzicht auf eine herkömmliche Drosselklappe, die in konventionellen Triebwerken die Befehle des Gaspedals in steigende oder sinkende Drehzahlen umsetzt. Im MultiAir-Triebwerk ist die Drosselklappe, die hier lediglich Notlauffunktionen übernimmt, stets voll geöffnet und bietet dem einströmenden Kraftstoff-Luft-Gemisch den geringstmöglichen Widerstand.

Die Folge des auf diese Weise deutlich verbesserten Wirkungsgrades des TwinAir-Triebwerks ist eine gesteigerte Leistung bei gleichzeitig gesenktem Verbrauch. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Benziner mit gleichem Hubraum realisieren die Triebwerke mit MultiAir-Technologie eine Steigerung der Leistung um bis zu zehn Prozent und des maximalen Drehmoments um bis zu 15 Prozent, gleichzeitig werden die CO2-Emissionen um bis zu zehn Prozent reduziert.

Das Ergebnis sind außerdem große Elastizität und hohe Reaktionsfreudigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Saugmotoren. Eine zur Kurbelwelle gegenläu-fige Ausgleichswelle reduziert darüber hinaus auftretende Vibrationen unter allen Betriebsbedingungen, d. h. vom Leerlauf bis zur Höchstdrehzahl des Motors.

Fiat Panda 1.3 16V Multijet - Turbodiesel mit 55 kW (75 PS)
Im Zeichen des Umweltschutzes und des Fahrvergnügens steht das Turbodie-sel-Triebwerk des neuen Fiat Panda 1.3 16V Multijet. Die zweite Generation der Multijet-Direkteinspritzung (System Common Rail) arbeitet mit 1.800 bar Druck. Die von Fiat erfundene Technologie, die mit speziellen Elektroventilen arbeitet, realisiert bis zu acht Einspritzphasen pro Verbrennungszyklus. Durch die Möglichkeit, die beiden Haupteinspritzungen in einem einzigen modulierbaren Profil zu steuern (IRS - Injection Rate Shaping), werden Verbrauch und Emissionen um rund zwei Prozent im Vergleich zu einer konventionellen Einspritzdüse reduziert und außerdem das Geräuschniveau gesenkt. Das integrierte System der Abgasrückführung, das Temperaturregelung und Abgasstrom verbessert, verringert Emissionen und Verbrauch zusätzlich.

Der serienmäßig mit Ladeluftkühler und Dieselpartikelfilter ausgerüstete Motor 1.3 16V Multijet produziert eine Höchstleistung von 55 kW (75 PS) bei 4.000 Umdrehungen und ein maximales Drehmoment von 190 Nm bei 1.500 Umdrehungen. Damit sind eine Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h und ein Null-auf-100-Sprint innerhalb von 12,8 Sekunden möglich. Der sparsame Selbstzünder kommt dabei mit kombiniert 3,9 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer Fahrt aus.

Start&Stopp-Automatik, Schaltpunktanzeige und eco:Drive
Als echtes Stadtauto gewährleistet der neue Fiat Panda mit einer Reihe innovativer Technologien einen möglichst niedrigen Verbrauch und damit optimal geringe Emissionen. So sind das TwinAir-Triebwerk und der Turbodiesel serienmäßig mit Start&Stopp-Automatik kombiniert, die den Motor bei einem Halt, z. B. an einer roten Ampel, automatisch ausschaltet und dann wieder startet. Vor allem im Stadtverkehr sinkt dadurch die Umweltbelastung deutlich (bis zu 15 Prozent geringerer Verbrauch). Alle Funktionen, die zu Komfort und Sicherheit an Bord beitragen (Beleuchtung, Klimaanlage, Radio und Scheibenwischer), bleiben in der Motor-Aus-Phase in Betrieb. Die Start&Stopp-Automatik kann bei Bedarf mit einer Taste am Armaturenbrett deaktiviert werden.
Die Schaltpunktanzeige (Gear Shift Indicator) weist den Fahrer diskret auf den unter Verbrauchsgesichtspunkten optimalen Moment für Gangwechsel hin. Ein entsprechendes Display in der Instrumententafel fordert beispielsweise dazu auf, einen höheren Gang einzulegen, damit der Motor bei einer niedrigeren Drehzahl laufen kann, bzw. zurückzuschalten, um das verfügbare Drehmoment besser auszunutzen.

Aber nicht nur mit modernster Technologie schont der neue Fiat Panda die Umwelt. Das von Fiat gemeinsam mit Microsoft entwickelte Programm eco:Drive (kostenloser Download unter www.fiat.com/ecoDrive) gibt jedem Fahrer darüber hinaus ein einfaches Mittel an die Hand, seinen persönlichen Fahrstil unter Verbrauchsgesichtspunkten zu optimieren und damit die eigene CO2-Bilanz zu optimieren.

Mithilfe von eco:Drive hat der Fahrer die Möglichkeit, seine individuellen Fahrdaten zu sammeln und auf einem USB-Speicher abzulegen. Anschließend können diese Aufzeichnungen an einem Computer ausgewertet werden. Dabei wird die persönliche Fahreffizienz auf der Grundlage von vier Parametern bestimmt: Beschleunigung, Bremsvorgänge, Gangwechsel und Geschwindigkeit. Die in jedem dieser vier Bereiche erhaltenen Wertungen bestimmen den eco:Index, der das Fahrverhalten mit einer Punktzahl zwischen 1 und 100 bewertet. Darauf basierend erhält jeder eco:Driver individuell abgestimmte Empfehlungen zur Verbesserung des Fahrstils.

In Entwicklung ist außerdem eine besonders verbrauchs- und emissionsarme Motorvariante für den neuen Fiat Panda, die mit unterschiedlichen Kraftstoffen betrieben werden kann. Der Zweizylinder TwinAir Natural Power arbeitet alternativ mit Benzin oder Erdgas (CNG) und leistet dabei 59 kW (80 PS). Mit diesem neuen Triebwerk verfolgt Fiat konsequent die Strategie, innovative Technologie einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Nachrichten zur Modellfamilie Fiat Panda

DatumTitel
10.09.2012Fiat Panda Natural Power
30.08.2011Neuer Fiat Panda wird auf IAA vorgestellt
06.09.2007Fiat Panda ist Millionär
Weitere Nachrichten zur Fiat Panda Modellfamilie
Die aktuellen Modelle von Fiat
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