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Informationen zum Mercedes-Benz GLE Coupe

 
Variantenfamilie GLE167: GLEGLE CoupeAMG GLE SUV

Antrieb, Motoren

Shortfacts

Baujahr: 2019 -
Segment: SUV
Nachfolger: k.A.
Die Motoren nach dem zweiten Facelift (04/2026)
Der weiterentwickelte Reihensechszylinder-Ottomotor von Mercedes-Benz wurde in mehreren Bereichen überarbeitet. Optimierungen betreffen unter anderem das Einspritzsystem, die Abgasnachbehandlung einschließlich serienmäßigem Partikelfilter weltweit sowie die Strömungsführung in Einlass- und Auslasskanälen des Zylinderkopfs. Auch die Einlassnockenwelle sowie Komponenten des Abgasturboladers – insbesondere Verdichterrad und Gehäuse – wurden angepasst. Zwei Lanchester-Ausgleichswellen reduzieren freie Massenkräfte und tragen zur Laufruhe bei.

Im GLE 450 4MATIC steht im Teillastbereich ein höheres Drehmoment zur Verfügung, was sich in einem direkteren Ansprechverhalten niederschlägt. Das maximale Drehmoment beträgt nun 560 Nm und liegt damit rund 12 Prozent über dem Vorgängerwert. Technische Grundlage hierfür sind unter anderem ein leistungsfähigerer elektrischer Zusatzverdichter, ein strömungsoptimierter Zylinderkopf sowie eine angepasste Einlassnockenwelle. Ergänzend wurden Verbrennungsprozess und Abgasnachbehandlung weiterentwickelt.

Kein Plug-in-Hybrid GLE 450e 4MATIC
im Gegensatz zum GLE SUV soll es für das Coupe zumindest zunächst keinen Plug-in-Hybrid geben.

Die Sechszylinder-Dieselmodelle GLE 350d 4MATIC und GLE 450d 4MATIC sind erstmals mit einem elektrisch beheizten Katalysator ausgestattet. Dieser bringt die Abgasnachbehandlung schneller in den optimalen Temperaturbereich und stabilisiert die Emissionswerte über den gesamten Fahrzyklus. Motorblock und Zylinderkopf bestehen aus Aluminium, wodurch das Motorgewicht reduziert und die Achslastverteilung verbessert wird.

Zu den weiteren technischen Merkmalen zählen NANOSLIDE®-beschichtete Zylinderlaufbahnen sowie Stahlkolben mit integrierter Kühlung. Diese Maßnahmen reduzieren Reibung und verbessern das thermische Verhalten des Motors, was sich positiv auf Wirkungsgrad und Effizienz auswirkt.

Alle Benzin- und Dieselmotoren sind mit einem integrierten Starter-Generator (ISG) kombiniert. Das System arbeitet im 48-Volt-Bordnetz und unterstützt den Verbrennungsmotor insbesondere im unteren Drehzahlbereich. Funktionen wie Segeln („Ausrollen“), Boost und Rekuperation tragen zur Effizienzsteigerung bei. Gleichzeitig ermöglicht der ISG schnelle und vibrationsarme Motorstarts, wodurch Start-Stopp-Vorgänge und Lastwechsel für die Insassen weitgehend unmerklich erfolgen.
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