A 180 CDI mit 98 g CO2 pro Kilometer

Mercedes A-Klasse erhält Umweltzertifikat

Direkt zu den Modellen:
98g CO2 pro Kilometer (A180 CDI) und hohe Verwertungsquote: Die A-Klasse erhält Umweltzertifikat. Bild: Daimler

98g CO2 pro Kilometer (A180 CDI) und hohe Verwertungsquote: Die A-Klasse erhält Umweltzertifikat. Bild: Daimler

Mit bis zu 26 Prozent weniger Verbrauch, niedrigen Emissionswerten ab 98 g CO2/km, dem klassenbesten cw-Wert von 0,27 und dem Erfüllen der Abgasnorm EURO 6 bei allen Benzinern setzt die A-Klasse neue Maßstäbe bei der Effizienz. Die hohe Umweltverträglichkeit bestätigten jetzt auch die neutralen Prüfer des TÜV Süd: Der Mercedes-Sportler unter den Kompakten erhielt das Umweltzertifikat nach ISO-Richtlinie TR 14062. Die Auszeichnung basiert auf einer umfassenden Öko-Bilanz der A-Klasse, bei der jedes umweltrelevante Detail dokumentiert wird.
„Fahrspaß pur bei vorbildlicher Effizienz, das ist aus technischer Sicht die Quintessenz der neuen A-Klasse. Großen Anteil daran haben die durchweg neuen Motoren und Getriebe“, erläutert Professor Dr. Herbert Kohler, Umweltbevollmächtigter der Daimler AG. „Besonders stolz sind wir darauf, dass die Benzin-Direkteinspritzer A 180, A 200 und A 250 sogar den sehr strengen Grenzwert für die Partikelanzahl 6x1011 pro km unterschreiten, welcher erst in der zweiten EURO-6-Stufe ab 2017 zwingend einzuhalten ist.“

Mercedes-Benz analysiert die Umweltverträglichkeit seiner Modelle über ihren gesamten Lebenszyklus – von der Produktion über die langjährige Nutzung bis hin zur Altauto-Verwertung. Dies geht weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Das Umweltzertifikat und Erläuterungen dazu werden der Öffentlichkeit mit der Dokumentationsreihe „Life Cycle“ zugänglich gemacht, die auf http://www.mercedes-benz.com hinterlegt ist.

Bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus der Mercedes A-Klasse – von der Herstellung und Nutzung über 160.000 Kilometer bis zur Verwertung – verursacht das neue Modell als A 180 BlueEFFICIENCY 16 Prozent (5,7 Tonnen) weniger CO2-Emissionen als der Vorgänger zum Marktaustritt im Jahr 2012. Auch die Energiebilanz fällt positiv aus: Über den gesamten Lebenszyklus können gegenüber dem Vorgänger 15 Prozent Primärenergie eingespart werden. Das entspricht immerhin dem Energieinhalt von rund 2.400 Litern Benzin.

Wesentlichen Anteil daran haben die deutlichen Verbrauchsreduzierungen. Die so genannten BlueEFFICIENCY-Technologien fassen Optimierungs­maßnahmen im Bereich des Antriebsstrangs, des Energiemanagements, der Aerodynamik, rollwiderstandsoptimierte Reifen, Gewichtsreduzierung durch Leichtbau und Fahrerinformationen zur energiesparenden Fahrweise in einem intelligenten Maßnahmenpaket zusammen.

Die A-Klasse erfüllt bereits heute die vorgeschriebene Verwertungsquote von 95 Gewichtsprozent. Die europäische Altfahrzeugrichtlinie 2000/53/EG fordert zudem von den Fahrzeugherstellern eine kontinuierliche Erhöhung des Rezyklat­einsatzes. Insgesamt kommen bei der neuen A-Klasse 46 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 34,2 Kilogramm zum Einsatz, die anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden können. Damit wurde die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um elf Prozent gesteigert.

Dabei werden verstärkt fahrzeugbezogene Materialkreisläufe geschlossen: So werden beispielsweise die Radlaufverkleidungen aus aufgearbeiteten Starterbatterien und Stoßfängerverkleidungen hergestellt. Die Batterie­halterung entsteht aus aufbereiteten Abfällen aus der Instrumententafel­produktion.
Unter der Verwendung von Naturmaterialien werden in der A-Klasse 20 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 20,8 Kilogramm hergestellt – eine Steigerung um 36 Prozent gegenüber dem Vorgänger.

In der Motorabdeckung der neuen A-Klasse (Benzinmotor M 270) kommt bei Mercedes-Benz zum ersten Mal in einer Großserie ein Biopolymer zum Einsatz. Biopolymere
sind Kunststoffe, die teilweise aus pflanzlich basierten Rohstoffen statt ausschließlich aus Mineralöl hergestellt werden. Das Polyamid zur Herstellung der Motorabdeckung für die A-Klasse besteht zu rund 70 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen. Diese werden aus den Samen der Rizinuspflanze gewonnen. Bei der Herstellung der Motorabdeckung aus Biopolyamid entstehen dadurch nur noch rund 40 Prozent der Menge an Kohlendioxid-Emissionen, die zur Herstellung des Bauteils aus einem konventionellen Polyamid erforderlich wären.
Zurück zur Übersicht
Neuere Nachrichten:Ältere Nachrichten:

Das könnte Sie auch interessieren:

Zufällige Bilder aus unserer Bildgalerie:

Hyundai i10
Hyundai i10
BMW M6 Coupe
BMW M6 Coupe
Citroen C4 Grand Picasso - Bild 1
Citroen C4 Grand Picasso - Bild 1
Audi A5 Sportback 2017  - Bild 3
Audi A5 Sportback 2017 - Bild 3
 
Nicht viel falsch gemacht
Knapp einen Monat nach der Präsentation des VW Golf VIII hat Skoda nun den auf gleicher Plattform basierenden Octavia IV Combi und auch die Limousine vorgestellt. Nachdem die letzte Generation ja bereits ... mehr ...
Aus Leipzig
BMW hat in der letzten Woche die Produktion des neuen 2er Gran Coupe in Leipzig gestartet. Nach dem neuen BMW 1er ist das 2er Gran Coupe das zweite Modell, das in Leipzig gebaut wird. Das 2er Gran Coupe ... mehr ...
Europäischer Automobilriese
Peugeot und Fiat planen den Zusammenschluss zu einem Riesenkonzern. Die französische PSA-Gruppe mit Peugeot, Citroen und Opel will sich auf Basis von jeweils 50% Anteile am neuen Konzern mit der Fiat Chrysler ... mehr ...
Neue Bildgalerien

Der neue Skoda Octavia IV Combi
Im Gegensatz zum VW Golf VIII wurde der Skoda Octavia IV Combi zeitgleich zur Limousine und obendrein auch schon vor dem Golf VIII Kombi vor...

Der neue Skoda Octavia IV
Dem neuen Golf musste der Octavia noch den den Vortritt lassen. Jetzt wurde aber auch der auf der gleichen Plattform basierende Skoda präsen...

Das neue BMW 2er Gran Coupe
Hebt die Kompaktklasse eine Etage höher: Das BMW 2er Gran Coupe.

Der neue Golf VIII
Für einen Golf ist der Golf VII extrem lange gebaut worden. Jetzt aber wird er nach fast acht Jahren durch den Golf VIII abgelöst.

Der neue Toyota Yaris
Nach über acht Jahren Bauzeit und mehreren Facelifts löst Toyota den Yaris mit der nunmehr vierten Generation ab.

Mercedes GLB
Auf die B-Klasse passt auch noch ein SUV. Nennt sich dann Mercedes GLB.

Nissan Juke II
Unverkennbar: Der Nissan Juke bleibt sich treu. Progressives und gewöhnungsbedürftiges Design in der zweiten Generation.

Nissan X-Trail
Bildgalerie zum Nissan X-Trail 2019 (Facelift)

Nissan X-Trail
Bildgalerie zum Nissan X-Trail 2019 (Facelift)