Wie Sie dran kommen - was erlaubt ist

Ihr persönliches Wunschkennzeichen

Welches Kennzeichen darf es sein? - Foto: pixabay.com (2763807)

Welches Kennzeichen darf es sein? - Foto: pixabay.com (2763807)

Wunschkennzeichen beinhalten in der Regel einen Bezug auf den eigenen Namen oder das Geburtsdatum des Fahrzeughalters. Beschriftungen, wie zum Beispiel "HE-XE 1983" oder "S-EX 1067", sind überaus häufig zu lesen und verursachen bei dem einen oder anderen Betrachter ein leichtes Schmunzeln. Firmenkennzeichen dienen indes zu Marketingzwecken. Grundsätzlich bleibt jedoch die Tatsache, dass ein persönliches Kennzeichen die Individualität unterstreichen soll.

Reservierung eines persönlichen Wunschkennzeichens

Ein persönliches Wunschkennzeichen lässt sich mittlerweile bequem über das Internet für eine bestimmte Dauer reservieren. Maßgeblich verantwortlich sind in diesem Zusammenhang die jeweils zuständigen Kfz-Zulassungsstellen oder die hiesigen Bürgerbüros. Letztere nehmen Reservierung häufig auch telefonisch entgegen. Für die Reservierung ist es notwendig, dass sich die Fahrzeughalter mit ihrem Namen und ihrer persönlichen Anschrift für die Abholung der erforderlichen Unterlagen legitimieren.

Was bei Wunschkennzeichen nicht erlaubt ist

Grundsätzlich gelten in den einzelnen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland unterschiedliche Regularien, welche es zu beachten gilt, wenn es um die Beantragung bzw. Ausstellung eines Wunschkennzeichens gilt. In § 8 Absatz 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) ist beispielsweise zu lesen, dass die von einem Fahrzeughalter gewünschte Abkürzung keinen Verstoß gegen die "guten Sitten" darstellen darf.

Kennzeichen mit nationalsozialistischem Hintergrund, wie zum Beispiel "KZ", "HJ", "SS" oder "AH", sind im gesamten Bundesgebiet verboten. Zeichenkombinationen wie "N-SU" oder "N-PD" unterliegen ebenfalls einem strikten und ebenso gerechtfertigtem Verbot.

Die Prüfung der Verfügbarkeit

Wer eine besondere Buchstaben- und Zahlenkombination schnell prüfen möchte, kann im Internet auf den offiziellen Internetseiten der zuständigen Kfz-Zulassungsbehörden eine solche Prüfung durchführen. Sofern das Wunschkennzeichen frei ist, können die angehenden Fahrzeughalter umgehend eine Reservierung durchführen lassen.

Gleichzeitig müssen einige wichtige gesetzliche Richtlinien seitens des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr berücksichtigt werden. Neben der Größe des Kennzeichens können in diesem Zusammenhang die Art sowie der Zweck desselben eine entscheidende Rolle spielen.

Hinsichtlich der Farbwahl oder des bevorzugten Schrifttyps gibt es für alle Kraftfahrzeughalter keinen Verhandlungsspielraum. Selbst die Beantragung von fantasievollen Beantragungen mit dem Ziel einer Ausnahmegenehmigung werden ohne jegliche Begründung durch die Behörden abgeschmettert. Fahrzeughalter haben darüber hinaus keinen Rechtsanspruch auf das von ihnen gewünschte Kennzeichen.

Anfallende Kosten für das Wunschkennzeichen bei der Zulassungsstelle

Alle anfallenden Kosten, welche in Verbindung mit einer offiziellen Kfz-Anmeldung bei der zuständigen Zulassungsbehörde stehen, sind im gesamten Bundesgebiet einheitlich geregelt. Gleiches gilt sowohl für die Reservierung als auch die Ausstellung eines Wunschkennzeichens. Hierfür belaufen sich die Kosten zum aktuellen Zeitpunkt auf 12,80 Euro. Der Betrag setzt sich aus einer Reservierungsgebühr in Höhe von 2,60 Euro und einer Ausstellungspauschale von 10,20 Euro zusammen. Die Kosten entstehen jedoch erst dann, wenn das Wunschkennzeichen tatsächlich ausgestellt wird. Der Betrag ist vor Ort bei der Behörde in Bar und ebenso in voller Höhe zu entrichten. Eventuell zusätzliche Kosten können vom Einzelfall abhängen und sind können von Bundesland zu Bundesland durchweg unterschiedlich ausfallen.
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