Blick auf das Image

Auto und Zigarette - was haben Sie gemeinsam

Foto: pixabay.com (1301664)

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Nein, es geht hier nicht um den Witz, dass beide qualmen. Es geht mehr darum, dass beiden zwei sehr unterschiedliche Images anhängen. Des Weiteren haben sowohl das Auto, als auch die Zigarette ihre Fans und ihre Gegner – und für beides gibt es inzwischen elektronische Varianten.

Von Zigaretten und Autos

Was für normale Zigaretten und Autos gilt, trifft natürlich auch auf die E-Zigarette und das E-Auto zu. Sowohl bei der elektronischen Zigarette und dem elektronischen Auto hieß es am Anfang, dass sich das nie durchsetzen würde und dennoch gab es im Jahr 2018 ein Umsatzhoch von 550 Millionen Euro und im Jahr 2022 schätzte der Verband des E-Zigarettenhandels laut Statistischem Bundesamt auf knapp 300 Millionen Euro. Und auch für E-Autos geht der Trend in eine deutlich positive Richtung. Aber mal ehrlich: Wundert das? Stichwort: Tesla?

Die Leute wollen ihren Spaß (rauchen, mit dem Auto rumfahren) und einige greifen dann zu jenen Mitteln, die sich – zumindest wahrgenommen – nicht ganz so verheerend auf die Umwelt auswirken.

Und wer weiß, was die Zukunft bringt? Autonomes Fahren á la K.I.T.T. aus Knight Rider? Nun, so weit sind wir noch nicht, aber auf dem besten Wege dorthin.

Und dann kann man tatsächlich, wie in Science-Fiction-Filmen oder eben der schon benannten Serie im Wagen sitzen, sich zurücklehnen und, mit dem Befehl, dass das Auto nach Hause fahren soll auf den Lippen, die E-Zigarette Geschmacksrichtung Erdbeer-Minze rauchen.

So der Staat nicht die E-Zigaretten bei der Tabaksteuerreform schlechter stellt, als das herkömmliche Produkt. Dies allerdings könnte passieren, da beim Liquidkauf zusätzlich zur Mehrwertsteuer, die bisher gezahlt wurde, auch noch die Tabaksteuer anfällt. Entsprechend klagt ein E-Zigaretten-Branchenbündnis vor dem Bundesverfassungsgericht.

Ein kleiner Blick in die Zukunft?

Ist die Zeit der großen E-Substitute angebrochen? Warum nicht? Es gibt E-Autos, E-Zigaretten, in Japan hat man schon im Jahr 2013 die Möglichkeit erfunden, jemanden über das Internet zu küssen. Es gibt schon seit etlichen Jahrzehnten elektronische Tiere, wobei der große Schritt natürlich durch Paro, die Robo-Robbe gemacht wurde, welche in der Altenpflege und Demenztherapie eingesetzt wird.

Man kennt inzwischen mit den sogenannten „Real Dolls“ Puppen, die wie Menschen aussehen und Roboter, die menschenähnlich aussehen, und schon jetzt auf Elektronikmessen ihren Dienst tun. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Konzepte vereinen und selbst das ist mit dem Roboterhotel in Japan schon in Teilen passiert. Da steht am Tresen ein Gynoid – also ein weiblicher Roboter.

Ab dem Moment, ab dem sie eine noch leistungsfähigere künstliche Intelligenz besitzen und Emotionen vorspielen oder tatsächlich empfinden können, könnte man diese Wesen E-Humans nennen. Also spricht viel dafür, dass die Zukunft der Menschheit im elektronischen Ersatz liegt.

Dies ist natürlich hinreichend gruselig, wenn man die Implikationen bedenkt – aber bis dahin dauert es ja noch ein wenig, wenn die Technik überhaupt einmal so weit sein wird.

Die Gegenwart

Wie schon gesagt, so weit sind wir noch lange nicht – aber auf dem Weg dorthin. Allein bei den E-Zigaretten gibt es fünf Klassifikationen, anhand derer sich das Rauchen des normalen Produktes ersetzen lässt. Diese Eingruppierung wurde am Nikotingehalt bemessen und enthält bei

  • Zero Null Milligramm Nikotin je Milliliter Liquid
  • extra-low (3 mg/ml)
  • low(6 mg/ml)
  • medium (12 mg/ml)
  • high (18 mg/ml)

Fazit

Inwieweit sich unsere Lebensrealität für uns Menschen in unserer erlebbaren Zeit ändern und in welche Richtung sie sich bewegen wird, muss die Zukunft zeigen. Vielleicht wandelt sich die E-Zigaretten-Industrie dergestalt, dass sie nur noch Zero-Liquids anbieten. Dies in Kombination mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen könnte zumindest für einige ein Kaufargument darstellen.
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