Vor- und Nachteile

Wohnmobil leasen oder kaufen?

Siggi Nowak auf pixabay.com (820593)

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Urlaub im eigenen Wohnmobil wird immer beliebter. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Es besteht eine große Freiheit bei der Wahl des Ziels, kurze Wochenendausflüge und wochenlange Touren sind gleichfalls möglich und das gewohnte Umfeld ist immer dabei. Wer häufig mit dem Wohnmobil verreist, für den lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs. Bleibt die Frage, ob das Wohnmobil gekauft oder geleast wird und welche Finanzierung sich anbietet?

Leasing – eine echte Alternative für die Anschaffung eines Wohnmobils?

Für viele klingt das Wohnmobil-Leasing im ersten Moment wie die optimale Lösung. Das Fahrzeug steht für eine bestimmte Zeit zur freien Verfügung und auch die hohen Anschaffungskosten entfallen. Stattdessen ist eine monatliche Leasing-Rate fällig.

Jedoch ist besonders das Leasing eines Wohnmobils mit einigen Tücken verbunden. Es gibt verschiedene Modelle beim Leasing. Das Kilometerleasing etwa ist abhängig von der jährlich zurückgelegten Strecke. Dementsprechend kann es bei Überschreitung der vereinbarten Leistung zu Nachzahlungen kommen.

Außerdem ist es schwer, aus der Laufzeit des Leasingvertrags auszusteigen. Treten finanzielle Probleme auf, sind die monatlichen Leasingraten eine Belastung. Auch ein Verkauf des Fahrzeugs ist nicht möglich, da es sich nicht um das eigene Eigentum handelt. Ebenfalls müssen Beschädigungen oder ein zu niedriger Restwert am Ende des Leasingvertrags ersetzt werden.

Das eigene Traum-Wohnmobil kaufen und finanzieren

Der klassische Kauf ist die Alternative zum Leasing. Zwar sorgt der Kauf für eine große Anfangsinvestition, jedoch zeigt sich bei einem Vergleich, dass die monatlichen Kreditraten bei einer günstigen Finanzierung sogar niedriger sind als die Leasingraten.

Bei Krediten für Fahrzeuge bieten die Banken nämlich meist bessere Konditionen an. Dank des niedrigen Zinsniveaus sind dann Finanzierungen mit einem effektiven Jahreszins um einen Prozent möglich. Auf diese Weise ist die Anschaffung eines Wohnmobils zu günstigen Konditionen möglich.

Das Wohnmobil finanzieren mit FINANZCHECK.de ist dabei ganz einfach. Über den Kreditvergleich lassen sich zahlreiche Kreditangebote für die Fahrzeugfinanzierung finden. Dies beginnt mit der Auswahl des benötigten Betrags sowie der Wunschlaufzeit. Die Plattform zeigt daraufhin passende Kreditangebote an.

Im Vergleich zu einer Händlerfinanzierung gibt ein Fahrzeugkredit über eine Bank mehr Freiheit. So lassen sich die monatlichen Raten sowie die Laufzeit beeinflussen. Ebenso sind die Konditionen in der Regel besser. Zusätzlich sind Sondervarianten wie die Ballonfinanzierung möglich. Bei der Ballonfinanzierung verbleibt zum Ende der Laufzeit ein Restbetrag, der in einer großen Rate beglichen wird. Die monatlichen Raten sind dafür niedriger. Gerade bei Wohnmobilien bietet sich diese Finanzierungsvariante über eine Bank an. So kann der Besitzer nach Ablauf des Kredits entscheiden, ob er das Fahrzeug behält und die Schlussrate zahlt, oder das Fahrzeug verkauft und damit die Restschuld tilgt.

Auf Basis einer sicheren Finanzierung mit günstigen Konditionen steht dann dem nächsten Urlaub auf dem Campingplatz nichts mehr im Wege.

Das Wohnmobil persönlich gestalten – in der Regel nur beim Kauf möglich

Eine weitere Alternative zum fertigen Wohnmobil ist die individuelle Gestaltung eines Kastenwagens. Dies ist bei vielen jüngeren Campingfans beliebt. Hier ist die Option, zum Beispiel eine VW Caravelle zu kaufen und den Innenbereich ganz persönlich zu gestalten. Dies ist eine günstige Alternative zu einem fertig ausgestatteten Wohnmobil.

Dies ist jedoch nur bei gekauften Fahrzeugen möglich. Die bauliche Veränderung von Leasingfahrzeugen ist in diesem Umfang nicht möglich. Selbst großflächige Aufkleber auf der Karosserie sind in vielen Leasingverträgen untersagt. Grundsätzlich gilt, dass bauliche Veränderungen mit dem Leasinggeber abgesprochen werden müssen.
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