Der Sommer naht

Mit Sonderausstattungen den Verkaufswert steigern

Symbolbild ohne Bezug zur Marke. // Free-Photos auf pixabay.com (768688)

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Wer sein Fahrzeug verkaufen möchte, wünscht es sich natürlich, den bestmöglichen Verkaufspreis zu sichern. Oftmals sind sich Verkäufer dabei nicht bewusst, welche Sonderausstattungen beim Verkauf den Preis optimieren können. In einigen Fällen lohnt es sich sogar, die Ausstattung für den Verkauf zu integrieren.

Weniger ist mehr

Fahrzeuge, die mit allen denkbaren Extras ausgestattet sind, lassen sich oft nur schwer für einen fairen Preis weiterverkaufen. Vor allem dann, wenn es sich um Mittelklassefahrzeuge und Kleinwagen handelt. In diesen Preiskategorien sind die Käufer nur selten bereit, für Extras wie einer Lederausstattung oder einer hochmodernen Audioanlage zusätzliche Kosten in Kauf zu nehmen. Hier wird eher auf praktische Features zu einem guten Preisleistungsverhältnis gesetzt. Ein klassisches Beispiel ist die Anhängerkupplung für kleine Lastanhänger. Sie weckt das Interesse von Käufern und diese sind durchaus bereit, sich zwischen zwei gleichwertigen Fahrzeugen für das Angebot mit der Anhängerkupplung zu entscheiden. Es kann also ein entscheidender Vorteil sein, sie für den Verkauf nachzurüsten.

Wer ein Fahrzeug der Luxusklasse verkauft, muss davon ausgehen, dass bestehende Extras als Selbstverständlichkeit hingenommen werden. Ledersitze und ein Tachometer gehören einfach dazu und es ist kaum möglich, dafür in den Verhandlungen mehr Geld zu sichern.

Schon beim Kauf ein Auge auf die Trends haben

Sonderausstattungen ab Werk lassen sich in ein paar Jahren nur dann als Sonderausstattung geltend machen, wenn sie zum Kauf ihrer Zeit bereits voraus sind. Es lohnt sich also, einen Blick auf die Fahrzeugklassen über der eigenen zu werfen. Gelten dort grad bestimmte Merkmale als ein absolutes Must-have, sind diese in ein Paar Jahren für die Klasse darunter noch immer ein angenehmer Luxus, für den man gern etwas mehr zahlt. Must-haves der eigenen Fahrzeugklasse sind in ein paar Jahren wenig interessant für den Wiederverkauf.

Hier ändern sich die Trends stetig. Waren einst Schiebedächer der absolute Hit unter den Autokäufern, sind sie heute kaum noch gewünscht. Aktuell sind Features wie integrierte Sitzbildschirme oder ein Tachometer erwünscht.

Auf Maßanfertigungen verzichten

Ledersitze mit gestickten Monogrammen oder mit Gold verzierte Kupplungsgriffe, es gibt viele Möglichkeiten, ein Fahrzeug zu personalisieren. Allerdings muss man sich hier im Klaren sein, dass diese Features für einen Wiederverkauf ersetzt werden müssen. Dies bedeutet zusätzliche Kosten für den Verkäufer. Werden sie nicht ersetzt, bedeuten sie eine Minimierung des Wiederverkaufswertes.

Daher sind universell-nutzbare Gadgets die beste Wahl für die Personalisierung des Fahrzeuges. Diese lassen sich dann auch im nächsten Auto verwenden. Die Originalteile unbedingt aufbewahren, um sie für den Verkauf des Autos einzubauen.

Auch die Farbe spielt eine Rolle

Wer auf Nummer sichergehen möchte, der kauft ein Auto in einer klassischen Farbe wie Grau, Schwarz oder Weiß. Rund 30 % aller in Deutschland gekauften Neuwagen im Jahr 2020 hatten die Farbe Grau. Die Chancen, ein Auto in dieser Farbe wiederverkaufen zu können, sind sehr gut. Grelle und ausgefallene Farben wie Gelb oder Orange senken die Wiederverkaufschancen.
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