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So finden Sie die passende Heckbox für Ihr Auto

Manchmal reicht der Platz im Kofferraum nicht aus. // Foto: Schwoaze auf pixabay.com

Manchmal reicht der Platz im Kofferraum nicht aus. // Foto: Schwoaze auf pixabay.com

Eine Heckbox ist eine gute Alternative zur klassischen Dachbox und bietet einige Vorteile. Doch es gibt viele verschiedene Modelle auf dem Markt, was die Auswahl nicht gerade erleichtert. Auf welche Details Sie beim Kauf einer Heckbox achten müssen und welche Vorteile sie zudem bietet, das erfahren Sie hier.

Was ist eine Heckbox überhaupt?

Dabei handelt es sich um eine abschließbare, wetterfeste Box, die am Heck des Autos, ähnlich wie ein Fahrradträger, befestigt wird und zusätzlichen Stauraum bietet. Da die Rücklichter und das Kennzeichen des Fahrzeugs versperrt sind, ist die Heckbox selbst mit Licht und Kennzeichen ausgestattet. Die Sicht nach hinten durch die Heckscheibe wird durch die Box kaum bis gar nicht beeinträchtigt, je nach Fahrzeugmodell. Befestigt wird eine Heckbox auf einem vorhandenen Fahrradträger. Eine ABE wird für eine Heckgepäckbox nicht benötigt.

Wie viel Gewicht lässt sich durch eine Heckbox zuladen?

Das Ladevolumen der Boxen variiert stark und liegt etwa zwischen 200 bis über 300 Liter. So schwankt auch das Gewicht, welches darin transportiert werden darf, von Modell zu Modell. Deshalb sollten Sie stets die Beladungshinweise der Heckbox beachten, um diese nicht zu überladen. Im Schnitt können Sie 30 bis 45 Kilogramm Gepäck darin unterbringen.

Die Heckbox: Besser als ein Dachgepäckträger?

Wer etwa für den Urlaub oder die Baustelle mehr Kofferraumvolumen benötigt, um all sein Gepäck verstauen zu können, kann mit einer Heckbox oder Dachbox schnell sein Ladevolumen vergrößern. Eine Dachbox ist zwar immer noch der Klassiker, aber gerade für größere Autos, SUVs oder Kastenwagen beispielsweise, unpraktisch oder nicht montierbar. Nicht nur das Be- und Entladen der Dachbox ist umständlich, auch das Einfahren in Parkhäuser ist damit, je nach Höhe des Autos, ausgeschlossen. Hier ist eine Heckbox deutlich einfacher zu handhaben, denn sie befindet sich am Heck des Autos und ist so sehr leicht zugänglich. Angst, beim Ent- oder Beladen das Auto zu zerkratzen, brauchen Sie hier ebenfalls nicht zu haben. Auch um die Höhe des Fahrzeugs bezüglich der Parkhaus-Einfahrten müssen Sie sich keine Gedanken machen. Sehr lange Autos wie Kombis können dann jedoch Probleme mit der Länge der Parkplätze bekommen.

Ebenfalls vorteilhaft ist die Tatsache, dass ein Fahrzeug mit Heckbox weniger Kraftstoff verbraucht als mit einer Dachbox. Obwohl die Dachboxen windschnittig gestaltet sind, erhöht sich der Verbrauch dennoch deutlich. Bei längeren Fahrten fällt der Mehrverbrauch schnell auf. Eine auf dem Dach montierte Box sorgt generell für mehr Windanfälligkeit, stört folglich die Aerodynamik und wirkt sich daher auf den Spritverbrauch negativ aus. Eine Heckbox hingegen beeinträchtigt das Fahrzeug kaum. Aufgrund des Zusatzgewichtes werden Sie zwar trotzdem einen erhöhten Verbrauch feststellen, allerdings ist dieser im Vergleich zur Dachbox um durchschnittlich bis zu 13 Prozent geringer.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Besitzen Sie bereits einen Fahrradträger, müssen Sie darauf achten, dass die Heckbox damit kompatibel ist. Haben Sie noch keinen Fahrradträger, können Sie Box und Träger mitunter im Set bestellen und damit, gegenüber dem Einzelpreis, gegebenenfalls etwas sparen. Zusätzlich müssen Sie auch die Traglast Ihres Autos im Auge behalten. Rechnen Sie hier mit dem Eigengewicht der Box plus Transportgut sowie dem Gewicht aller Insassen und dem Gepäck im Kofferraum. Achten Sie darauf, dass die maximale Traglast Ihres Autos nicht überschritten wird.
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