Autos privat verkaufen

So erzielen Sie den besten Preis für Ihren Gebrauchtwagen




Die Deutschen gelten als sehr autoaffines Volk. Diesen Ruf haben sie vermutlich vor allem deshalb, weil viele weltweit angesehene Marken wie Mercedes, BMW und Porsche von hier kommen. Auch die auf der Welt nahezu einzigartigen Autobahnen ohne Tempolimit sorgen dafür, dass Deutschland auf der ganzen Welt den Ruf einer Autofahrernation hat. Laut einer Studie behalten Deutsche ihr Auto im Schnitt nur etwas über fünf Jahre. Im Jahr 2006 betrug die Haltedauer noch fast neun Jahre. Die steigende Beliebtheit von Leasingmodellen und die regelmäßigen Erneuerungen der Modellpalette sorgen dafür, dass Autos immer schneller ersetzt werden. Beim Leasing hat der Fahrer das Vermarktungsrisiko nicht. Denn nach der Haltedauer geht das Fahrzeug einfach wieder zurück an die Leasinggesellschaft.

Anders sieht es aus, wenn das Auto finanziert oder in bar gekauft wurde. Dann müssen die Eigentümer sich selbst darum kümmern, dass sie einen guten Preis erzielen. Falls auch Sie Ihr Fahrzeug verkaufen möchten, werden Sie in diesem Artikel viele wertvolle Tipps finden, mit denen Sie den Ertrag aus dem Verkauf maximieren können.

Präsentieren Sie Ihr Fahrzeug im Internet
Der Großteil der Gebrauchtwagen wird aktuell im Internet auf Plattformen wie Autouncle verkauft. Dort suchen Händler und Privatpersonen nach attraktiven Angeboten. Allerdings befinden sich auf diesen Plattformen nicht nur eine ganze Menge potentielle Käufer, sondern auch relativ viele Verkäufer. Damit Sie nicht nur Händleranfragen zu unverschämten Preisen bekommen, sollten Sie Ihr Auto so gut wie möglich präsentieren. Dies gilt besonders dann, wenn Ihr Auto als eher schlecht verkäuflich gilt. Über diesen Link erfahren Sie, ob Ihr Modell dazu zählt. Die meisten Privatpersonen möchten nicht noch Geld in Reparaturen investieren, sondern ein intaktes und sauberes Auto kaufen. Reinigen Sie Ihr Fahrzeug deshalb gründlich oder bringen Sie es zu einem Aufbereiter, bevor Sie es im Internet inserieren. Kleinere Mängel wie eine defekte Glühbirne im Scheinwerfer oder einen verschlissenen Scheibenwischer sollten Sie deshalb beheben, bevor Sie Ihr Fahrzeug anbieten. So vermitteln Sie potentiellen Käufern gleich das Gefühl, dass es sich um ein gut gepflegtes Fahrzeug handelt.

Filtern Sie die echten Anfragen heraus
Wenn Sie Ihr Fahrzeug im Internet inserieren, werden Sie vermutlich einige unverschämte Anfragen erhalten. Professionelle Ankäufer reden Ihr Fahrzeug schlecht und bieten Ihnen gönnerhaft eine lächerliche Summe, damit Sie Ihr Auto schnell vom Hof haben. Auf solche Anfragen brauchen Sie gar nicht eingehen, denn einen zufriedenstellenden Preis werden Sie nicht erzielen können.

Beschränken Sie sich lieber auf die Mails oder Anrufe, in denen echte Interessenten ihre Kaufabsicht erklären. Wer schon vor einer Besichtigung mit der Preisverhandlung anfängt, wird in der Regel nur ein sehr niedriges Angebot machen. Oft hören Sie am Telefon nur die Frage nach dem letzten Preis. Dann wissen Sie bereits, dass Sie sich keine große Mühe geben müssen. Denn ohne einen erheblichen Rabatt, wird der Anrufer Ihr Fahrzeug vermutlich nicht kaufen wollen.

So sichern Sie sich ab
Bei einem relativ neuen Fahrzeug mit einer bestehenden Herstellergarantie werden Sie nach dem Verkauf keine Probleme bekommen. Doch bei älteren Fahrzeugen, bei denen Sie nicht der erste Vorbesitzer sind, kann es im Nachhinein oft Ärger geben. Insbesondere bei alten Autos mit vielen Mängeln sollten Sie explizit nur an Bastler verkaufen. Das haben wir bereits in diesem Artikel im Detail erklärt. Denn nur so schützen Sie sich im Nachhinein vor unverschämten Forderungen.

Foto: pixabay.com/Jay Lamping
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