Der neue Ford Focus RS ist startbereit. Die Traditionsmarke präsentiert auf dem Genfer Automobil Salon 2009 die endgültige Fassung des schnellsten Großserienmodells, das Ford Europa jemals auf den Markt gebracht hat. Zugleich feiert nach sechs Jahren auch das berühmte „RS“-Logo sein Comeback und liefert mit dem bärenstarken Fronttriebler den Beweis, dass die charakteristische Philosophie dieser legendären Sport-Marke so attraktiv ist wie nie – denn sie zielt ab auf ebenso preiswerte wie praktische, in erster Line aber natürlich atemraubende Highperformance-Fahrzeuge.

Der neue Ford Focus RS wird auf dem Genfer Autosalon Anfang März präsentiert. (Bild: Ford)
„Der neue Ford Focus RS ist ein ernstzunehmender Hochleistungs-Sportwagen“, betont Jost Capito, Direktor Global Performance Vehicles & Motorsport Business Development der Ford Motor Company. „Er steht in einer Tradition mit seinem unmittelbaren Vorgänger und all den anderen berühmten Ford RS-Fahrzeugen früherer Zeiten. Genau wie sie ist er ein faszinierendes, aber immer noch bezahlbares Highperformance-Straßenmodell mit uneingeschränkter Alltagstauglichkeit.“
Fünf Jahre investierten die Spezialisten des Ford Team RS in die Entwicklung des neuen Ford Focus RS, der nun das Beste zweier Welten in sich vereint: die außergewöhnlichen Fahrleistungen, das markante Design und die ausgefeilte Aerodynamik eines echten RS mit den bemerkenswerten praktischen Vorteilen eines vollwertigen Ford Focus. 2008 lief die Produktion im Ford Werk Saarlouis an – pünktlich zum zehnten Jubiläum dieser kompakten Baureihe, exakt zum 40. Geburtstag der Marke „RS“ und eingerahmt von zweiten Konstrukteurs-Titeln in der Rallye-Weltmeisterschaft in Folge.
„Die Marke RS gehört zu den zentralen Bausteinen der sportlichen Historie von Ford“, unterstreicht Jost Capito. „Zugleich hat die Ford Focus-Baureihe unseren Ruf als Anbieter von Fahrzeugen begründet, die sich insbesondere durch ihre exzellente Fahrdynamik auszeichnen. Der neue Ford Focus RS ist die perfekte Kombination dieser beiden Erfolgsgeschichten – ein echter RS und ein echter Ford Focus zugleich.“
Drei prägnante Außenfarben mit entsprechend darauf abgestimmtem Interieur-Design stehen für das neue Hochleistungsmodell zur Wahl, darunter auch das aufsehenerregende „Ultimate Green“ jener Vorabversionen, die auf der London Motor Show und dem Pariser Automobilsalon die Spannung auf den kraftvollsten Ford Focus aller Zeiten geschürt haben.
Bemerkenswerter Highperformance-Motor
Ein Großteil des unverwechselbaren Charakters des neuen Ford Focus RS basiert auf den Eigenschaften seines aufgeladenen Duratec RS-Motors, der aus 2,5 Liter Hubraum eine maximale Leistung von 224 kW (305 PS) bei 6.500 Umdrehungen schöpft. Die 35-prozentige Leistungssteigerung im Vergleich zum Ford Focus ST sind das Ergebnis umfassender Modifikationen. Sie betreffen unter anderem das überarbeitete Ansaugsystem, den Auspuffkrümmer und einen größeren Turbolader vom Typ Borg Warner K16. Dieser arbeitet mit einem maximalen Arbeitsdruck von 1,4 bar – dem Doppelten des Ford Focus ST (0,7 bar).
Imposant präsentiert sich auch das Drehmoment des Duratec RS-Fünfzylinder, das zwischen 2.300 und 4.500 Touren einen konstanten Spitzenwert von 440 Newtonmetern erreicht und den bisherigen, vom Ford Focus ST aufgestellten Bestwert um 38 Prozent übertrifft. Damit ist praktisch in jedem Gang und bei nahezu jeder Geschwindigkeit für satten und spontanen Vortrieb gesorgt.
Unterstützung bei der anspruchsvollen Aufgabe, dieses immense Drehmoment sicher in Vortrieb zu verwandeln, erhält die angetriebene Vorderachse von einer speziell entwickelten Quaife-Differenzialsperre. Dieses System – ursprünglich für das noch mit einem 5-Gang-Getriebe ausgerüstete Vorgängermodell konzipiert – erhielt vor dem Einsatz im neuen RS mit sechs Vorwärtsgängen eine intensive Überarbeitung.
„Das Herzstück eines jeden Hochleistungsfahrzeugs bildet stets ein großartiger Motor. Bei der Entwicklung des Turbo-Aggregats des neuen Ford Focus RS haben wir nicht die schnelle Lösung gesucht, sondern unsere Hausaufgaben mit aller Sorgfalt gelöst. Das Ergebnis ist ein Präzisions-Kraftwerk besonderer Güte“, betont Len Urwin, Ford Team RS Powertrain Manager.
Fahrleistungen, die einem echten RS gut zu Gesicht stehen
Das überaus beachtliche Leistungsangebot des neuen Ford Focus RS stellt nur eine Seite der Medaille dar. Diese Kraft in begeisternde Fahrleistungswerte und gesicherte Traktion umzusetzen, die andere – eine Herausforderung, der sich die anerkannten Fahrdynamik-Experten von Ford gerne und erfolgreich gestellt haben. Denn das Resultat kann sich sehen lassen: Der stärkste und schnellste Serien-Ford Focus aller Zeiten beschleunigt in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 263 km/h.
Wie schnell er wirklich ist, stellte der rasante Fronttriebler bei einer anderen Gelegenheit eindrucksvoll unter Beweis: Auf dem viel gerühmten Handling-Kurs in Lommel, dem belgischen Testgelände von Ford, verwies der neue RS sogar den Supersportwagen Ford GT in die Schranken. Ein Ergebnis, das insbesondere auf seinen herausragenden fahrdynamischen Eigenschaften basiert. Diese profitieren unter anderem von einer 40 Millimeter breiteren Spur, der direkter übersetzten Lenkung, größer dimensionierten Bremsen, eigens entwickelten Continental-Reifen der Dimension 235/35-R-19 und einer optimierten Aerodynamik. In erster Linie aber gehen sie auf die neu entwickelte „Revo“-Vorderachs-Technologie zurück.
Der RS ist das einzige Modell innerhalb der Ford Focus-Baureihe, das zur Führung der Vorderräder anstelle der klassischen McPherson-Federbein-Konstruktion auf eine stark modifizierte Version setzt – die „Revo“-Achse. Ihre maßgeblichste Besonderheit: Der sonst aus einem Stück bestehende Achsschenkel teilt sich in zwei Teile auf – eines fixiert Federbein und unteren Querlenker, das andere rotiert um die Lenkachse des Autos.
Dieser ungewöhnliche Ansatz gewährt den Ingenieuren einen größeren Spielraum, um lästige Motormoment-Einflüsse auf die Lenkung durch die angepasste Geometrie der vorderen Radaufhängungen zu reduzieren. Ähnlich einer Doppelquerlenker-Konstruktion erlaubt sie es zum Beispiel, den kritischen Abstand zwischen dem Radmittelpunkt und der Lenkachse – den sogenannten Störkrafthebelarm – auf weniger als die Hälfte dessen zu minimieren, was bei einem konventionellen McPherson-Layout mit Breitspur-Fahrwerk möglich wäre. Weitere Änderungen: umfangreichere Anpassungen der Sturz- und Nachlaufwerte des Rades sowie der Spurweite, ohne dass hierfür die gesamte Fahrzeugarchitektur neu konstruiert werden muss.
Die Entwicklung der „Revo“-Vorderachse begann im Jahr 2001 als Reaktion auf den Trend, immer drehmomentstärkere Turbodiesel auch mit kleinen Fronttrieblern zu kombinieren. Da sie in puncto Konstruktion und Integration im Auto einen völlig eigenständigen Ansatz verfolgt, besitzen das Ford Forschungszentrum Aachen und das Ford TeamRS ein exklusives Patent auf diese Innovation.
Ford Focus RS-Chefingenieur Dirk Densing: „Die ,Revo‘-Achskonstruktion erlaubt umfangreiche Einstellmöglichkeiten, wie sie sonst nur Doppel-Querlenker-Layouts von Rennwagen offerieren, in Kombination mit einer preisgünstigen McPherson-Architektur.“
Die positiven Effekte dieser aufwendigen Konstruktion wird von der verbreiterten Spur, größeren Federraten und verstärkten Querstabilisatoren ebenso unterstützt wie durch die kürzer abgestimmte Lenkübersetzung von 13,2:1 (Ford Focus ST: 14,7:1) sowie das mit 1.468 Kilogramm vergleichsweise niedrige Leergewicht. Zugleich bieten die üppig dimensionierte Bremsanlage sicher Paroli. Für die Vorderräder kommen innenbelüftete Scheiben zum Einsatz, die einen Durchmesser von 336 Millimetern und einen Querschnitt von 30 Millimetern besitzen. Die extra versteiften Bremssättel kommen mit einem Bremskolben aus, der 60 Millimetern misst. An der Hinterachse versehen 300-Millimeter-Scheiben mit einer Dicke von 11 Millimetern Dienst. Gemeinsam mit einem Tandem-Bremskraftverstärker sowie speziellen Bremsbelägen, die sich durch einen besonders hohen Reibbeiwert auszeichnen, ermöglicht dieses System imposante Bremsverzögerungen von bis zu 1,2 g, also dem 1,2-Fachen der Erdbeschleunigung. In Zahlen ausgedrückt: Der neue Ford Focus RS kommt aus 100 km/h nach gerade mal 34,8 Metern zum Stehen.
Ein Antiblockier-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brake force Distribution) zählt ebenso zur Serienausstattung wie ein elektronisches Sicherheits- und Stabilitätsprogramm (ESP). Für den Ford Focus RS erhielt es jedoch eine dynamisch orientierte Abstimmung, die eine sportliche Fahrweise zulässt, bevor die Assistenzsysteme schützend eingreifen.
Erst diese gebündelten Maßnahmen erlaubten die Umsetzung einer Idee, die zuvor als nicht realisierbar galt: die Konstruktion eines über 300 PS starken Fronttrieblers, der alle Bedingungen des täglichen Straßenverkehrs problemlos meistert und in vielen Situationen sogar gleichstarke Sportwagen mit Allradantrieb in den Schatten stellen kann.
„Durch die gemeinsame Anstrengung unserer Entwickler und Fahrdynamik-Experten steht uns nun eine Lösung zur Verfügung, die schlicht und ergreifend unser bisheriges Wissen über die Leistungsfähigkeit des Frontantriebs revolutioniert hat“, so John Wheeler, Projektleiter Ford Focus RS.
Die sportlichste Ausprägung der modernen Ford kinetic Design-Philosophie
Mit seinem beeindruckenden Karosserie-Design unterstreicht der neue RS auch optisch seinen Anspruch, das ultimative Hochleistungs-Fahrzeug seiner Generation von Ford zu sein. Er steht in drei markanten Lackierungen zur Verfügung: „Frost-Weiß“, dem für das Vorgängermodell charakteristischen „Indianapolis-Blau“ und der neuen Leitfarbe „Ultimate Green“. Sie wurde inspiriert vom Design des Ford Focus RS WRC aus der Rallye-Weltmeisterschaft und stellt eine Hommage an den Teamsponsor BP dar, verweist aber auch auf das klassische Le Mans-Grün des Escort RS1600 aus den 70er Jahren.
Das sportlich gestaltete Interieur des neuen Ford Focus RS begeistert mit einer Kombination aus formvollendetem Design und hochwertiger Qualität. Im Mittelpunkt: edle Schalensitze des deutschen Herstellers Recaro, die langstreckentauglichen Komfort mit bemerkenswertem Seitenhalt verbinden. Die Bezugsstoffe bestehen aus einer speziellen Microfaser, wie sie auch im Motorsport bevorzugt zum Einsatz kommen. Die Innenseiten der Sitzwangen werden farblich auf den Karosserieton abgestimmt, schwarzes Leder schmückt die Außenseiten. Die Rücklehnen werden jeweils von den Premium-Logos „RS“ und „Recaro“ geziert. Ebenso sportlich konturiert wie das vordere Gestühl präsentieren sich auch die beiden hinteren Einzelplätze des Viersitzers. Optional steht eine Leder-Stoff-Ausstattung in Schwarz zur Verfügung.
Bei der Ausgestaltung des RS-Innenraums spielen auch farbliche Akzente eine grundlegende Rolle. Entsprechend den Metallic-Tönen „Ultimate Green“ und „Indianapolis-Blau“ dient dabei ein kraftvolles Grün oder ein sattes Blau als Leitfarbe. Wird der Ford Focus RS in „Frost-Weiß“ geordert, hat der Kunde die freie Wahl zwischen beiden Interieur-Ausrichtungen.
Dass der Fahrer einen eher ungewöhnlichen Ford Focus pilotiert, signalisieren auch die unterschiedlichsten Bedienelemente – allen voran das attraktiv gestaltete und grifffreundlich dick gepolsterte Dreispeichen-Sportlenkrad mit integrierter RS-Signatur, die Aluminium-Fußpedalerie oder der Schalthebel des 6-Gang-Getriebes. Dessen Schaltschema wurde stilecht in RS-Blau eingraviert. Darüber hinaus sorgt eine Schaltweg-Verkürzung für noch knackigere und präzisere Gangwechsel. Drei elegant in die Oberseite des Armaturenbretts integrierte und auf den Fahrer ausgerichtete Zusatzinstrumente informieren über wichtige Motor-Parameter wie zum Beispiel den Ladedruck.
Auch das RS-Logo erhielt eine behutsame Überarbeitung – zum ersten Mal in der 38-jährigen Historie dieses legendären Signets. Es zeichnet sich fortan durch eine kraftvollere Grafik aus; die Chromeinfassung wurde dezenter gestaltet.
Aerodynamik im Mittelpunkt der Gestaltung
Praktisch jedes Detail der Karosserie haben die Spezialisten des Ford Team RS modifiziert, um dem neuen Hochleistungssportler das für die RS-Familie typische und für die herausragenden Fahreigenschaften notwendige Design zu verleihen. Insbesondere die Belange der Aerodynamik sowie der Kühlung standen dabei im Vordergrund. Das Ergebnis speziell aus aerodynamischer Sicht ist ebenso überzeugend wie schlüssig.
So lassen markant modifizierte Front- und Heckschürzen mit entsprechend modellierten Seitenschwellern den Ford Focus RS auch optisch deutlich flacher und sprungbereiter am Boden kauern. Weit ausgestellte Radläufe vorn und hinten sowie die Entlüftungsöffnungen auf den Flanken verstärken den muskulösen Auftritt. All diese Details werden allerdings von zwei speziellen Features nochmals übertroffen: dem „Venturi“-Schacht des hinteren Stoßfängers sowie dem imposanten, doppelflügeligen Dachspoiler. Beide stellen unmittelbare Ableitungen vom Ford Focus RS WRC dar und heben sich – ebenso wie die anderen notwendigen Aerodynamik-Hilfsmittel – von der übrigen Karosseriefarbe durch eine Lackierung in glänzendem Schwarz klar erkennbar ab.
Die Maßgabe der Ingenieure lautete: eine Verbesserung des Abtriebs vorn um 40 und hinten um zehn Punkte. Nach intensiver Arbeit im Windkanal konnten die Spezialisten diese Zielsetzung sogar übertreffen. Die von ihnen entwickelten Luftleitelemente optimieren die aerodynamische Performance des neuen RS im Vergleich zum ST um durchschnittlich 26 Punkte. Dieser Fortschritt geht einher mit einem Luftwiderstandsbeiwert von cW = 0,38.
„Der neue Ford Focus RS bot uns die Gelegenheit, das ,kinetic Design‘ von Ford bei einem Highperformance-Fahrzeug anzuwenden – also in einem Bereich, in dem die Form noch eindeutiger die Funktion unterstützen muss. Die praktischen Anforderungen, die solch eine Hochleistungsmaschine an uns stellt, haben wir in ein ebenso homogenes wie stimmiges und kraftvolles Design umgesetzt. Ein Design, das klar macht, dass es sich bei diesem Automobil um den ultimativen Ford Focus handelt“, erläutert Martin Smith, Executive Director of Design Ford Europa.
Dynamisch ein Hingucker, unauffällig im Verbrauch
Als sportliches Topmodell der Ford Focus-Baureihe fasziniert der RS mit schierer Kraft und außergewöhnlichen Fahrleistungen. Zugleich überrascht die Highperformance-Version aber auch mit bemerkenswert ausgewogenen Alltagseigenschaften.
Trotz seiner immensen Motorleistung von 224 kW (305 PS) begnügt sich der Ford Focus RS im europäischen Verbrauchszyklus (EU 80/1268/EEC) zum Beispiel mit einem Benzinkonsum von lediglich 9,4 Liter Super plus pro 100 Kilometer – angesichts der einzigartigen Performance des Fronttrieblers ein Beweis für seine beeindruckende Effizienz. In Kombination mit dem von 55 auf 62 Liter vergrößerten Tank ergibt sich so eine Reichweite von rund 660 Kilometern. Der CO2-Ausstoß beschränkt sich auf 225 Gramm/Kilometer.
Zeitgleich sorgen unterschiedliche Maßnahmen dafür, dass Fahrer und Fahrgäste in den Genuss einer ebenso attraktiven wie reizvollen Klangkulisse kommen, die dem sportlichen Naturell des RS entspricht. Hierzu erhielt speziell die Ansaugseite ein Feintuning, damit sie vor allem bei hohen Drehzahlen mit einem Motorgeräusch aufwartet, das enthusiastische Automobilisten erfreut – und ein eigens entwickelter „Sound Symposer“ ermöglicht sogar die zielgerichtete Übertragung in den Innenraum. Währenddessen steuert die Sport-Abgasanlage dieses Ford Focus den angenehm sonoren, für einen RS geradezu typischen Grundton bei.
Unerwünschte Geräusche und Schwingungen aus dem Kraftraum indes konnten durch den Einsatz stärkerer Motoraufhängungen und eines speziellen Kippneigungsbegrenzers – der die Bewegungen des Fünfzylinders um rund 20 Prozent reduziert – weiter minimiert werden. Dabei kommt auch im Ford Focus RS das aufwendige Akustikpaket des ST zum Einsatz, das die Übertragung störender Wind- und Abrollgeräusche auf das Interieur dämpft.
Der RS besitzt dasselbe bemerkenswert hohe Niveau aktiver und passiver Sicherheit, das die gesamte Ford Focus-Baureihe kennzeichnet. So erreichte das Kompaktmodell bei seinem Debüt im November 2004 auf Anhieb die 5-Sterne-EuroNCAP-Wertungen bei Offset-Frontal- und Seitencrash.
Neben beispielhaften Fahrleistungen genoss auch die Zuverlässigkeit des neuen Ford Focus RS besondere Priorität. Mit Erfolg: Dank umfangreicher, bis ins kleinste Detail reichender Modifikationen wartet auch das Highperformance-Fahrzeug mit jener kompromisslosen Standfestigkeit auf, die für die gesamte Baureihe längst als typisch gilt.
Der neue Ford Focus RS rollt gemeinsam mit allen anderen Modellvarianten dieser erfolgreichen Kompaktklassen-Baureihe im Ford Werk Saarlouis vom Band. Einzige Besonderheit: Die vorderen Radaufhängungen mit der hochmodernen „Revo“-Technologie werden als vorgefertigte Komponenten eingesetzt – ein Zugeständnis an die um 40 Millimeter verbreiterte Spur des Extremsportlers.
„Die Käufer des neuen Ford Focus RS stellen gegensätzliche Erwartungen an dieses Sportmodell: Es muss sich auf der Rennstrecke ebenso zu Hause fühlen wie im täglichen Berufsverkehr“, so John Wheeler.
Ford RS – die Geschichte einer besonderen Marke
Die Wiege der bemerkenswerten RS-Story stand im das Jahr 1968 in Deutschland, als – noch ohne großes Aufsehen zu erregen – der 15M RS aus der Modellreihe P6 sowie der 17M RS und 20M RS der Produktlinie P7 in Produktion gingen. Die beiden ersten Ford, die den Namen „RS“ trugen, wenngleich es zu diesem Titel noch überhaupt kein Logo gab. Zwei weitere Jahre vergingen, bis das Unternehmen das erste wirklich sportliche RS-Fahrzeug aus europäischer Fertigung vorstellte: den Escort RS 1600.
Es sollte den Grundstein legen für die nunmehr vier Jahrzehnte umfassende Historie dieser Marke, die seither eine so wichtige Rolle für das sportliche Image von Ford spielt. Bis heute war es gerade mal 22 Serienmodellen vergönnt, dieses Signet im Namen tragen zu dürfen – jedes für sich betrachtet der Top-Performer in seiner Baureihe, stets mit herausragenden Fahrleistungen und einem bemerkenswerten Preis-Leistungs-Verhältnis gesegnet.
RS-Modelle von Ford gab es in praktisch allen Formen und Varianten: mit Front- oder Mittelmotor; allrad-, heck- oder frontgetrieben; mit vier oder sechs Zylindern; als Sauger oder mit Turbomotoren. Insbesondere die jüngeren Modelle profitierten zudem von intensiven Detailverbesserungen im Windkanal – vom flügelbewehrten Sierra RS Cosworth über den Escort RS Cosworth bis hin zum neuen Ford Focus RS.
Weitere geradezu charakteristische Merkmale praktisch aller RS: Sie reizten stets die technologischen Möglichkeiten ihrer Zeit aus und bereiteten dadurch die Bühne für erfolgreiche Auftritte im Motorsport. Kaum verwunderlich, dass der Begriff „Ford RS“ immer auch in einem Atemzug mit zahllosen Siegen bei Rallyes und Rundstreckenrennen auf der ganzen Welt genannt wird.
„Das Besondere an jedem neuen RS von Ford liegt in der Erfolgsgeschichte dieser sportlichen Marke und seinen Vorgängermodellen begründet“, so Jost Capito. „Als Fahrzeug für echte Automobilisten bleibt auch der neue Ford Focus RS den grundlegenden Prinzipien aller Ford RS treu – er kombiniert innovative Technologien mit bemerkenswerten Fahrleistungen zu einem erschwinglichen Fahrvergnügen.“
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